YoWindow – Das Wetter animiert darstellen lassen, auch als Bildschirmschoner

Mit YoWindow kann man sich das Wetter schöner anzeigen lassen. Es handelt sich hierbei um ein Programm welches das aktuelle Wetter animiert darstellt, es ist auch möglich Wettervorhersagen animiert darzustellen. Bei der animierten Darstellung wird die Tageszeit, die Jahreszeit und natürlich auch das Wetter berücksichtigt und dann dementsprechend angezeigt.

Die Animationen werden mittels Flash realisiert.
Am Besten kann man sich wohl etwas darunter vorstellen, wenn man es bildlich sehen kann:

Dieses kurze Video zeigt ebenfalls die Animationen:

 

Mit der Zeitleiste kann man jederzeit in der Zeit vor- und zurückgehen, das Wetter wird jedoch nur angezeigt, wenn man vor geht und das auch nur für eine bestimmte Anzahl an Tagen (abhängig davon, ob es eine Wetterprognose für diese Tage und diesen Ort gibt).

Man hat auch die Möglichkeit eigene Fotos einzubinden. Wohl am Besten geeignet wären hierfür Landschaftsfotos, die viel Himmel und wenig Schatten zeigen. Man kann den Himmel aus dem Foto mittels Bildbearbeitungsprogramm ausschneiden, um einen transparenten Hintergrund zu erhalten. Der transparente Hintergrund wird in YoWindow dann durch den Flash-animierten Himmel ersetzt.

Die kostenlose Version ist insofern eingeschränkt, sodass man zB nur das „Dorf“ als Landschaft zur Auswahl hat.
Die Vollversion („YoWindow Unlimited„) jedoch kostet unter 10 $ (unter 10 €) und schaltet sämtliche Landschaften und Zusatzfunktionen frei.

YoWindow hat viele Einstellungsmöglichkeiten, eine der Einstellungsmöglichkeiten ist zB die Quelle für die Wetterdaten und Prognose. Oder man kann auch einstellen welche Informationen (zB Windstärke, Sonnenauf- und untergang, etc.) angezeigt werden soll.
Es lassen sich auch mehrere Orte definieren, so kann man zB Wien mit als Landschaftsbild „Stadt“ speichern (sofern man die Unlimited Version hat), ein ländliches Gebiet kann man mit „Dorf“ vordefinieren und seinen Lieblingsentspannungsort stellt man auf „Pagode“ ein.

Die Flash Animationen haben auch kleine Eastereggs, so kann man im „Dorf“ auf die Kuh und die Pferde klicken. In der „Stadt“ lassen sich Nachts die Lichter ein- und ausschalten, oder Autos stoppen.
Hin- und wieder fliegt auch ein Flugzeug vorbei, welches sich anklicken lässt. Man darf auch nicht die Eastereggs an speziellen Tagen vergessen, wie zB zu Weihnachten, oder zu Halloween.
Es gibt also viel zu entdecken.

Was für mich ein besonders schönes Feature ist, ist der Bildschirmschoner!
Jawohl, man kann diese Animationen als Bildschirmschoner laufen lassen, es lässt sich dabei einstellen, ob der Bildschirmschoner die Mausbewegungen ignorieren soll und er erst dann schließen soll, wenn man die ESC Taste drückt, oder mit der Maus auf eine bestimmte Stelle hinklickt. Es lässt sich auch einstellen, ob im Bildschirmschonermodus der Sound abgespielt werden soll, was ich für eine gute Option halte.

 

Die kostenlose (und eingeschränkte) Version von YoWindow kann man sich hier herunterladen.
Für nicht einmal 10 Euro bekommt man die Vollversion hier, die den Preis auf jedenfall wert ist!

Google Drive heißt nun Google Backup & Sync

Gestern hat Google die neue Google Drive Software veröffentlicht.
Zuvor funktionierte Google Drive so, dass Dateien und Ordner innerhalb eines bestimmten Ordners mit der Cloud synchronisiert wurden. Schon seit längerem wünschten sich die User jedoch auch die Möglichkeit, andere Ordner und Dateien (die sich außerhalb des bestimmten Ordners befinden) zu synchronisieren.
Nun, nach mehreren Jahren hat Google nun das Programm komplett erneuert und mit neuen Funktionen ausgestattet, wie zB das Synchronisieren von egal, welchen Ordnern.

Google Backup & Sync

Mit dem neuen Programm ist es nun möglich sämtliche Ordner zu synchronisieren, die sich auf der Festplatte befinden. Es gibt auch die Option, dass synchronisierte Fotos automatisch zu Google Fotos hinzugefügt werden.
Die synchronisierten Ordner bekommen auf der Weboberfläche von Google Drive einen eigenen Menüeintrag und können somit immer recht einfach gefunden werden.

Was im Moment aber noch nicht möglich ist, ist das synchronisieren von Netzlaufwerken und anderen Pfaden im Netzwerk. Es lassen sich also derzeit nur Dateien synchronisieren, die sich auf den/r lokalen Festplatte(n) befinden.

Weiters gibt es auch weiterhin keine Version für Linux oder Mac, ob diese Betriebssysteme jemals unterstützt werden, bleibt offen.

Die Windows-Version kann man hier herunterladen.

Ab Juli 2017: Google Streetview wieder in Österreich unterwegs

Google Streetview war ja bereits vor etwa 7 Jahren in Österreich unterwegs, als es eine Datenschutzpanne mit WLAN-Daten gab.
Dadurch wurden die Streetveiw Aufnahmen in Österreich vorerst mal gestoppt, bis der Datenschutzrat ihr OK gegeben hat.

Es ist allerdings lange Zeit nichts passiert. Jetzt wird die Fahrt wieder aufgenommen, da es sich laut Krone um das 10jährige Jubiläum von Google Streetview handelt.

Auf der Seite von Google Streetview lässt sich herausfinden ab wann und wo die Autos unterwegs sein werden.
Demnach sind die Autos ab Juli (ab 19. Juli) bis November 2017 in Wien, Graz und Linz unterwegs.
Diese Liste kann (und wird) sich natürlich noch ändern, aber in diesen drei Städten wird Google zumindest einmal anfangen die Straßen zu fotografieren.
Inzwischen ist ganz Europa bereits mit Streetview Material abgedeckt, nur Österreich ging bis jetzt leer aus, aufgrund von Datenschutzbedenken.
Auch Deutschland hat zwar schon Streetview Material, aber es sind nur wenige Städte, die bis jetzt veröffentlicht wurden.

Sobald die Straßen abfotografiert wurden, wird vermutlich noch einige Zeit vergehen, bis diese dann auch wirklich in Google Maps zu sehen sind.

Antifa/Black Bloc zeigen wie „antifaschistisch“ sie wirklich sind

Ich hasse Politik, habe ich das schon mal gesagt? Ich sage das jedesmal, wenn ich einen Beitrag schreibe, wo es um Politik geht, aber hier scheint einfach irgendwas nicht korrekt abzulaufen, denn sonst müsste ich nicht darüber schreiben.

Ich habe im Februar über die Antifa geschrieben, mit der Anmerkung, dass es sich hierbei eigentlich um eine Terror Organisation handelt.

Sicherlich muss ich nicht darauf hinweisen, dass in den vergangenen Tagen in Hamburg ja quasi die Hölle los war: brennende Autos, eingeschlagene Scheiben und andere brennende Haufen konnte man sehen. Es wurden sogar Leute von der Antifa angegriffen, weil sie sich in der Nähe eines „Nazis“ aufgehalten haben, natürlich haben sie diesen Namen selbst vergeben.
Für die, die es verpasst haben, gibt es hier ein paar Erinnerungsstücke:

 

So leicht kann’s gehen; es braucht nur einer „Nazi“ sagen und mit den Finger auf dich zu zeigen und schon wirst du bedroht und angepöbelt.

Das waren jetzt nur ein paar Ausschnitte, man kann mehr finden auf Twitter unter #G20Ham17#G20Summit oder #G20.

Die meisten „Journalisten“ heutzutage sind politische Aktivisten

Was natürlich ein Problem ist, da Berichterstattungen dadurch nur sehr einseitig stattfinden.
Medien berichten zwar darüber, verschweigen aber, dass es sich um Linksextremisten handelt, wären es Rechtsextremisten, die hier randalieren, dann würde das in den Berichterstattungen erwähnt werden.
Alternativ gibt man aber auch der Polizei die Schuld, da diese die Aktion „provoziert“ haben soll.
Eine sehr weit hergeholte Beschuldigung, denn Antifa/BlackBloc fühlen sich ja bereits durch die einfache Anwesenheit der Polizei provoziert.

Heute (Samstag, 08.07.) geht es anscheinend noch weiter. Die bisherigen Fotos/Videos und Tweets waren vom Freitag.

Das folgende Video analysiert, was an der Antifa anti-faschistisch ist: nur der Name.

Amerikanischer und Unabhängiger Journalist Tim Pool wurde ebenfalls als „Nazi“ bzw. „Identitärer“ hingestellt (was für Antifa somit quasi ein „OK“ ist, um es ihn zu „zeigen“), berichtet aus seiner Sichtweise:

 

Terroristen

New Jersey hat die Antifa als Terroristen eingestuft und werden nun auch als solche behandelt.
Wann kommt das zu uns nach Europa? Denn Randalieren ist nicht „friedlich protestieren“!

Eines dürfte aber klar sein, denn nun hat man in Deutschland auch das wahre Gesicht der Antifa im großen Ausmaß erleben können, dies wird wohl gewissen Einfluss bei den Wahlen haben, immerhin gibt es nich viele Parteien, die den Linksextremismus ernst nehmen. Die Leute werden nun wohl eher die Partei wählen, die den Linksextremismus schon seit längerem ernst nimmt.
Zwar sind die Medien größtenteils ruhig darüber, aber die Leute wissen spätestens ab jetzt, dass auch die Linke Seite extrem und keine Seltenheit ist.

„Journalisten“ (Eigentlich Aktivisten)

Um noch einmal zum Thema „Journalismus“ zu kommen. Sören Kohlhuber ist ein „Journalist“ bei der Zeit Online und hat ein Foto gemacht, auf den Tim Pool, Luke von WeAreChange, einen lokalen Journalisten und im Hintergrund von Lauren Southern zu sehen ist.

(Archiv hier: http://archive.is/v6s4l damit der Tweet nicht „verschwindet“)

Dieses Foto hat er mit der Antifa/BlackBlock geteilt, damit diese sie finden, da es sich hierbei um „rechte“ Journalisten handeln soll.

  1. Nein, sind sie nicht
  2. Selbst wenn, in wiefern rechtfertigt das einen Aufruf zur Gewalt?

Wie man in manch obigen Videos sehen kann, kam es zu Gewaltausschreitungen gegenüber diesen Journalisten
Nach heftiger Kritik über dieses Verfahren von Söre Kohlhuber, schlüpfte er nun in die Opferrolle und macht mit seinen Aktivismus munter und fröhlich weiter.
Wie kann nur so ein Hetzer und Befürworter der Gewalt für eine Zeitung arbeiten?
Wie kann überhaupt ein politischer Aktivist auch gleichzeitig Journalist sein und über das Ereignis ohne Vorurteile berichten? Garnicht!

Als ich ihn darauf ansprach, passierte natürlich das:

 

Ein Journalist sollte auf Kritik nicht SO reagieren. Mich stört es einfach nur dermaßen, dass ein Journalist der auch gleichzeitig ein Aktivist ist, über solche Events unkritisiert berichten darf, ganz zu Schweigen, dass er die Antifa auf unabhängige Journos hetzen darf und damit auch noch davon kommt.

Wenn er und viele andere von Nazis redet, redet er offensichtlich von sich selbst.

Stadtrand Tour, 2. Juli 2017

Die folgenden Fotos wurden am äußersten Rand von Wien gemacht, direkt an der Grenze zu Niederösterreich.
Zuerst war es bewölkt, dann schien die Sonne, dann regnete es stark, ca. 10-15 Minuten später kam die Sonne wieder langsam hervor.

In der ruhigen Gegend laufen auch Katzen frei herum. 😄

Bei FNAF tut sich wieder etwas

Wir hätten es uns alle denken können, dass Five Nights at Freddy’s nicht mit Sister Location endet.

Die Webseiten scottgames.com und fnafworld.com haben sich verändert, sie… „unterhalten sich“ miteinander.
Dies erkennt man anhand der Meta-Tags (im Sourcecode der Webseite).

<meta name="" content="You are crowding us.">
<meta name=“You can’t tell us what to do anymore.” content="We outnumber you.">
<meta name="We found a way to eject you." content="Ha, ha! Say goodbye to our friend!">

Der obige HTML Code kommt von scottgames.com und der folgende Code kommt von fnafworld:

<meta name="" content="Be quiet.">
<meta name=“Yes, I can. You will do everything that I tell you to do.” content="Scott Cawthon">
<meta name="That doesn’t matter, dummy." content="You would be lost without me" content="I can put myself back together.">

scottgames (SG): You are crowding us.
fnafworld (FW): Be quiet.
SG: You can’t tell us what to do anymore. We outnumber you.
FW: Yes, I can. You will do everything that I teill you to do. Scott Cawthon
SG: we found a way to eject you. Ha, ha! say goodbye to our friend!
FW: That doesn’t matter, dummy. You would be lost without me I can put myself back together.

 

Begleitet wird dies natürlich auch von neuen Teaser Bildern auf beiden Webseiten, während auf fnafworld dich einfach nur zwei Augen anstarren,…

 

… sieht man auf der Seite von Scott Cawthon eine Zeichnung von Freddy

Das Interessante am obigen Bild ist, dass es sich aufhellen lässt.
Und wenn man dies tut, sind rechts, oben zwei Zahlen ersichtlich:

348002 und 208476

Was könnte das bedeuten? – Ich nehme an, dass man dies erst in Zukunft rausfinden wird.
Das obige Bild nennt sich im Originalzustand: „Twisted_Freddy.jpg„. Was passiert, wenn man die Dateinamen anpasst, zB so:
Twisted_348002.jpg – also statt „Freddy“ verwendet man eine der obigen Nummern und schon hat man neue Bilder:

Twisted_348002

Das selbe macht man nun auch mit der zweiten Nummer:

Twisted_208476

Neues Spiel? Neues Buch?

Die zwei neuen Bilder sehen aus wie Fanart, sind aber von der offiziellen Webseite (scottgames.com).
Wobei es sich nun hier genau handelt, ist nicht bekannt. Könnte ein neues Spiel sein, oder ein neues Buch, oder gar ein Comic?

Ich denke, dies wird sich in Zukunft zeigen.

Update, 26.06.2017: Es ist ein Buch

Es ist die Fortsetzung zu „The Silver Eyes“ und nennt sich „The Twisted Ones„.
Das Buch erscheint morgen und kann bereits vorbestellt werden.

Pötzleinsdorfer Schlosspark / 4. Juni 2017

Es hat den ganzen Abend lang geregnet, dies hat uns aber nicht aufgehalten, denn durch den Regen war das Gras wenigstens saftig.
Den Enten im Teich hat der Regen auch nicht gestört, wir haben also etwas mit den Enten gemeinsam. 😉

Wenn die Sonne gescheint hätte, würde dieser Park sehr viele schattige Plätze bieten aufgrund der vielen, und hohen Bäume.

Pornhub erinnert an Harambe

 

(Gestern) Vor einem Jahr wurde der Gorilla „Harambe“ im Zoo von Cincinnati erschossen, nachdem ein drei jähriger Bub in das Gehäge gefallen war und der Gorilla eine Gefahr für ihn darstellte.

Seitdem ist das Internetmeme „Dicks out for Harambe“ (oder auch „Tits out for Harambe„) entstanden. Jedesmal wenn Harambe erwähnt wurde war die Reaktion darauf meist #DicksOut, um den Gorilla somit die „letzte Ehre zu erweisen“.

Dies hat nun auch Pornhub gemacht, indem sie neben ihrem Logo die Umrisse eines Gorillas zeigen. Wenn man mit der Maus drüberfährt, erscheint als alternativer Text „Remembering Harambe“ und mit einen Klick auf darauf, wird nach „Harambe“ gesucht.

 

Google Desktop Search auf Windows 10

Google Desktop Search Seitenleiste

Vor ungefähr 5-10 Jahren (2004), war die Desktopsuche auf Windows XP und Windows 2000 noch nicht so gut wie heute. Man konnte zwar nach Dateien suchen, jedoch wurde der Computer ausschließlich nach Dateinamen durchsucht und nicht auch nach den Inhalt.

Um dies zu ermöglichen waren Tools von Drittanbietern notwendig. Google hatte eine eigene Software erstellt und diese „Google Desktop Search“ getauft.
Damit war es möglich, einfach im Browser die Suchwörter einzugeben und schon konnte der lokale Computer und auch das Netzwerk durchsucht werden.
Später gab es dann sogar noch eine Linux Version.

Wenn man wollte, so konnte man auch die Seitenleiste einblenden, die zusätzlich interessante Informationen, wie Wetter, News, oder zB RSS-Feeds anzeigte.
Im Jahr 2011 wurde die Google Desktop Suche jedoch eingestellt, da laut Google, immer mehr Leute die Cloud verwendeten und dort ihre Files durchsuchten (zB Google Drive).

Alternativen

Es gibt zwar Alternativen, wie zB Lookeen, oder Copernic, die beide durchaus gut sind,jedoch vermisse ich hier die Suchmöglichkeit im Browser.

Funktioniert Google Desktop Search noch auf Windows 10?

Sagen wir so: Jein

Die Desktopsuche und das indexieren von Dateien funktioniert noch (über Umwege die man einmal einrichten muss), aber die weiteren Features (zB die Seitenleisten, oder die Möglichkeit per Tastendruck den Computer zu durchsuchen, egal, ob man sich gerade im Browser befindet, oder nicht) funktionieren leider nicht mehr unter Windows 10.

Wem die reine Dateiensuche im Browser ausreicht, dem wird auch die eingeschränkte Google Desktop Suche (GDS) ausreichen.

Im Anhang an diesen Beitrag, befindet sich die Installationsdatei von GDS (auf Englisch).
Wenn man diese installiert hat, dann wird einem vermutlich gleich einmal die Seitenleiste auffallen, jedoch kann man mit der Seitenleiste nicht viel anfangen, da gewisse Optionen und weitere Features einfach nicht reagieren. Macht nichts, wir schalten es gleich ab.

Normalerweise konnte man früher die Desktop Suche entweder über die Tastenkombination „STRG+STRG“ (zwei mal hintereinander drücken), oder über die URL desktop.google.com erreichen.
Beide Wege scheiden hier aus, aber wie erreichen wir nun unsere Desktop Suche?

Registry durchsuchen

NACHDEM Google Desktop Search installiert wurde (Download ganz unten), müssen wir etwas in der Windows-Registry suchen
Keine Sorge wir ändern hier nichts, sondern wir lesen nur etwas aus!

Wenn du in den Registry Editor gehst (in der Windows-eigenen Suchleiste „regedit“ eingeben) und dort nach den Schlüssel „search_url“ unter HKEY_CURRENT_USER\Software\Google\Google Desktop\API suchen:

 

Diesen Wert einfach nur kopieren und im Browser eingeben, das ist die URL über die die Google Desktop Suche erreichbar ist. Diese URL am Besten gleich mal in den Favoriten/Bookmarks abspeichern, damit du die GDS schneller erreichen kannst.

Grundeinstellungen

Wenn wir die Suchseite aufrufen, dann sollten wir uns als erstes die Einstellungen („Desktop Preferences„) ansehen.

 

In den Einstellungen unter Desktop Search ist wohl mal das wichtigste, WAS denn überhaupt durchsucht werden soll.
Bei Search Types ist so ziemlich alles ausgewählt. Wobei hier nicht mehr alles funktioniert. Zum Beispiel bin ich mir bei „Email“ nicht sicher, ob er hier auch die heutigen Versionen von E-Mail Clients wie zB „Thunderbird“ und „Outlook“ noch durchsucht. Da ich (und vermutlich viele andere auch) die E-Mails über den Browser lesen/schreiben, konnte ich dieses nicht ausführlich testen.

Der Zweite Teil den wir auf dieser Seite einrichten wollen sind die Search Locations. Hier kann man eigene Ordner und auch Netzwerklaufwerke hinzufügen, diese können nach der Indexierung dann durchsucht werden.

Anschließend speichern nicht vergessen.

Mit diesen Feature unter „Google Account Features“ konnte man sein Google Konto integrieren, somit war die Gmail Suche auch in GDS möglich. Dieses Feature funktioniert inzwischen aber nicht mehr, da Google in der Zwischenzeit auch die Methode der Authentifizierung geändert hat.

Hier kommen wir zur Seitenleiste. Vermutlich sind diese hier aktiviert.
Die „Quick Search Box„, die mit Doppeltippen der STRG-Taste erreichbar ist, funktioniert ja sowieso nicht einwandfrei, deswegen kann man das Feature hier auch deaktivieren.
Den „Display Mode“ kann man auch „None“ einstellen, damit wird die Seitenleiste deaktiviert, da diese sowieso nur eingeschränkt funktioniert.

Speichern nicht vergessen.

Auch das wird keine Funktion mehr haben, da Google den Support dafür 2011 eingestellt hat.
ABER sollten sie doch noch Crash Reports erhalten, dann hab ich nichts dagegen wenn sie diese auch erhalten. Vielleicht beleben sie Google Desktop Search dann wieder, wenn es mehrere Leute machen.

Einstellungen im Browser

Gut, wir haben nun GDS soweit einmal eingerichtet. Im Moment wird bei der Suche vermutlich noch nicht viel gefunden werden. Keine Sorge, GDS indexiert die Dateien während der Computer gerade nicht verwendet wird (sprich: Während du gerade Kaffee holst, oder auf’s Klo gehst). Beim ersten Einrichten kann es außerdem eine Weil dauern, das ist normal. Den Aktuellen Status siehst du unter anderem, wenn du auf „Index Status“ klickst. Nicht erschrecken, wenn da zB „15 Stunden“ steht. Es dauert nämlich nicht so lange…

Wenn wir nun den Desktop durchsuchen wollen, brauchen wir einfach nur den Bookmark anklicken, den wir zuvor abgespeichert haben.
Geht es aber noch einfacher? – Ja

Was nun kommt wurde im Chrome Browser eingerichtet, dies sollte jedoch auch in Firefox und anderen Browsern möglich sein.

Im Chrome Browser geht ihr in die Einstellungen und anschließend auf Suchmaschinen Bearbeiten.
Klickt dort auf Hinzufügen.

Könnt ihr euch noch an die URL erinnern, die wir aus der Registry rauskopiert haben?
Diese brauchen wir nun wieder, ihr braucht dazu einfach nur GDS aufrufen und könnt von dort die URL einfach kopieren.
Vermutlich sieht die URL bei euch in etwa so aus:
http://127.0.0.1:4664/search&s=<XYZ>?q=

Natürlich habt ihr statt „<XYZ>“ etwas eigenes dort stehen.

Ihr habt vorhin bei „Suchmaschinen Bearbeiten“ auf „Hinzufügen“ geklickt und seht nun dieses Fenster:

Füllt die Felder aus:

Suchmaschine: Einfach nur den Namen, kann irgendwas sein.
Suchkürzel: Den könnt ihr euch auch aussuchen, sollte jedoch kurz und merkbar sein (im Bild sieht man „desk“ für „Desktop“.
URL: Hier fügt ihr nun die URL ein, die ihr zuvor kopiert habt: http://127.0.0.1:4664/search&s=<XYZ>?q= UND ihr hängt am Schluss noch ein „%s“ (ohne Anführungszeichen) dazu.
Es sollte also so aussehen: http://127.0.0.1:4664/search&s=<XYZ>?q=%s

Speichern nicht vergessen.

Wenn ihr nun in der Adresszeile des Browsers „desk SUCHTEXT“ eingebt dann durchsucht ihr GDS nach den eingegebenen Suchtext.

Es sieht nach viel Arbeit aus, ist aber in Wirklichkeit relativ schnell alles eingerichtet, wie man sieht.

Download “Google Desktop Suche” googledesktopsetup.exe – 32-mal heruntergeladen – 2 MB