Kein Street View in Österreich

Laut derStandard.at wird es in Österreich kein Street View von Google geben.
Demnach dürften die Auflagen, die die Datenschutzkommision gestellt hat, zu streng sein.

Ich denke, der Grund, weswegen Google sich nun doch dagegen entscheided, ist die folgende Auflage:

Bei Aufnahmen von Personen in besonders sensiblen Bereichen sind nicht nur die Gesichter, sondern auch die Gesamtbilder der Personen unkenntlich zu machen. Dazu zählen insbesondere die Eingangsbereiche von Kirchen, Gebetshäusern, Krankenhäusern, Frauenhäusern und Gefängnissen.

Ich habe mir überlegt, woran das wohl liegen könnte und kam zu folgenden Entschluss:

Dies würde nämlich bedeuten, dass man jedes Bild einzeln überprüfen müsste, ob sich darauf eine Kirche, Frauen- oder Krankenhaus befindet und falls ja, die gesamten Personen unkenntlich machen.

Google arbeitet normalerweise automatisiert. Diese Überprüfung lässt sich jedoch nicht automatisieren, bzw. wäre das nicht so einfach. Für Google würde sich der Aufwand einfach nicht lohnen.

Somit bleibt Österreich Street View-frei. Deutschland hat zwar auch kaum Straßenansichten, aber zumindest sind ein paar Orte in Street View verfügbar. Schadet aber nur dem Tourismus.

StreetView_07-2014

 

Gesetzeslage in Österreich:
Man darf auf öffentlicher Straße Fotos machen von allem, was man sieht.
Man darf diese Fotos auch im Internet hochladen (öffentlich), ohne dass man eine Erlaubnis von der Person braucht, die auf dem Foto zu sehen ist. Die Voraussetzung dafür ist jedoch, dass diese Person nicht das Ziel des Fotos war.
Wenn man also ein Foto von einen Objekt macht und es laufen ein paar Leute auf dem Foto herum, so darf es ohne dass man die Erlaubnis von der jeweiligen Person braucht, veröffentlichen.

 

Willkommen in Europa, dem neuen China

Vor einigen Tagen wurde vom EuGH entschieden, dass Suchmaschinen für den Inhalt Dritter verantwortlich sind, weil Suchmaschinen diese Daten ja auch verarbeiten.

Ich finde dieses Urteil sehr beängstigend, noch schlimmer finde ich, dass es viele Kommentare gibt, die dieses Urteil begrüßen.
Dies zeigt mir folgendes:
Entweder, das Internet besteht aus vielen Trollen, die sich rapide vermehren können, denn es werden immer mehr davon
Oder, das Internet besteht aus immer mehr werdenden Ahnungslosen Usern, die eigentlich überhaupt nicht verstehen, wie das Internet funktioniert, geschweige denn technisches Verständnis haben und einfach nur Google, oder andere Dienste “bashen”, weil es gerade in Mode ist.

Ja, richtig! Die ganze Datenschutzthematik ist eine Modeerscheinung, zumindest so wie das Thema aktuell behandelt wird.
Es werden Gesetze erlassen unter den Decknamen “Datenschutz”, genauso wie die USA ihre Gesetze mit “Terrorismusbekämpfung” rechtfertigt.

Wie auch immer; für Zweiteres habe ich eine Lösung, nämlich diesen Artikel hier; mein Wissen, meine Erfahrung.
Fangen wir einmal an…

Was ist eine Webseite?
Eine Webseite ist das, was sich öffnet, wenn du eine Internetadresse (URL) in deinen Browser (das Ding, was Webseiten anzeigen kann) eingibst.
www.free-clan.org ist zB eine Webseite, www.derStandard.at und www.orf.at sind auch Webseiten. Ja, selbst www.youporn.com ist auch eine Webseite (kaum zu glauben!).

Die Betreiber dieser Webseiten veröffentlichen Inhalt, egal, ob es sich dabei um Bild, Ton, Video, Text handelt.
Diese Betreiber sind für den Inhalt verantwortlich.

Was ist eine Suchmaschine?
Es wird nun etwas kompliziert, vorsicht!
Suchmaschinen sind Webseiten, die andere Webseiten durchsuchen können.
Suchmaschinen können nur auf öffentliche Inhalte zugreifen, diese werden dann -je nach Suchmaschine- nach bestimmten Kriterien sortiert und analysiert.

Wenn nun jemand in einer Suchmaschine nach bestimmten Stichwörtern sucht, dann zeigt die Suchmaschine in ihrem Ergebnis Links zu Webseiten zu den gesuchten Stichwort an, die man dann auch anklicken kann, um zu dieser Webseite weitergeleitet zu werden. – Ab diesen Punkt befindet man sich nicht mehr bei der Suchmaschine, sondern auf der jeweiligen Webseite, die man angeklickt hat.

Der Sinn einer Suchmaschine ist jener, dass man öffentliche Inhalte leichter finden kann.
Man kann diese zwar auch ohne Suchmaschine finden, dauert aber etwas länger. Und in der heutigen, stressigen Welt, hat ja niemand mehr die Zeit, um sich lange mit der Suche zu beschäftigen.

Wie funktioniert das mit der Suchmaschine und einer Webseite?
Der Crawler einer Suchmaschine (quasi ein Bot) durchsucht die Webseiten nach öffentlichen Inhalten und schmeisst diese auf den eigenen Index, dabei werden auch externe Links zu anderen Seiten beachtet und mit einbezogen.

Webseitenbesitzer können dies unterbinden indem sie,

Die jeweilige Seite nicht der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen, oder

  1. Die jeweilige Seite nicht der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen,
  2. mittels robots.txt, (FCO hat auch eine robots.txt!) oder
  3. mittels Meta-Tags

Ein Webseitenbetreiber sollte wissen was dies bedeuted, immerhin sind das die Basics, die man als Webseitenbetreiber wissen sollte!
Eigentlich ist ein Webseitenbetreiber dafür verantwortlich, sollte einer etwas veröffentlicht haben, was eigentlich nicht Öffentlich sein sollte, oder nicht von Suchmaschinen gefunden werden sollte, dann sollte sich der Webseitenbetreiber selbst an die Nase nehmen und dies beheben.
Mit den Urteil vom EuGH ist das nun Geschichte, denn ab jetzt sind Suchmaschinen für das Fehlverhalten der Webseitenbesitzer verantwortlich. Das ist sehr bedauerlich, dass der EuGH kein technisches Verständnis dafür hat und dass ahnungslose über Lächerlichkeiten wie diese entscheiden und ein Urteil darüber fällen dürfen.

Was wurde beim EuGH entschieden?
Es wurde entschieden, dass Google und andere Suchmaschinen (zB Bing, Yahoo, etc.) die eine Niederlassung im europäischen Raum haben, keine Ergebnisse anzeigen sollen, wenn ein anderer User nach einen Namen sucht.
Natürlich gilt das nur, wenn der Gesuchte das bei der jeweiligen Suchmaschine vorher beantragt hat.

Dies betrifft nur Suchmaschinen, jedoch nicht Webseitenbetreiber.
Der “unerwünschte” Inhalt bleibt also weiterhin für die Öffentlichkeit ersichtlich.
– Daher sinnlos.

Welche Konsequenzen hat das nun? Und was hat das mit Zensur zu tun?
Nunja, manche werden sich denken, dass es vermutlich keine tragischen Konsequenzen haben wird.
Und so gesehen, ist es auch keine Zensur. – Aber es ist ein Anfang!

Bereits als die Contentindustrie verlangte, dass Links zu Torrentseiten & Co. entfernt werden sollen, stellten sich mir die Haare auf. Man versucht es sich einfach zu machen, indem man einfach die Links aus der Suchmaschine entfernt, anstatt die Seite zu entfernen.
Wer bitte braucht denn schon eine Suchmaschine, wenn man die URL zur PirateBay auswendig kennt? – Auch andere Seiten in diesen Bereich, merkt man sich leicht und findet man eher durch Mundpropaganda. – Das Entfernen der Suchergebnisse hilft hier also absolut garnichts. – Das Selbe gilt auch für das Entfernen von Namen aus der Suchmaschine. Solange der Inhalt weiterhin im Internet veröffentlicht ist, ist er auch vorhanden. – Die Entfernung aus einer Suchmaschine verschleiert nur.

Gewisse “Datenschutzkämpfer” klopfen sich nun gegenseitig auf die Schulter und masturbieren zu ihren “Ja, wir haben was für den Datenschutz gemacht“.
Medien beschreiben den dummen User, wie super das ist, wenn dann Daten aus dem “gesamten” Netz verschwinden.
(Tatsache ist: Es wird nur aus der Suchmaschine ausgetragen, die Daten sind weiterhin im “gesamten” Netz, öffentlich ersichtlich!)

Man nennt es “Recht auf Vergessen“, in Wirklichkeit sind die Inhalte aber weiterhin verfügbar. Suchmaschine hin, oder her. Man hat nur einen Vorhang davor gespannt, damit man den wahren Inhalt nicht sieht.
Einen Vorhang, an dem man leicht vorbei gehen kann, um den Inhalt sehen zu können.

Lächerliche Spekulationen werden in Pressemitteilungen ausgesandt.
Kinder, wo soll das nur hinführen, wenn man ein ernstes Thema wie Datenschutz mit solcher Hysterie und Verschwörungen debattiert?

Hier ein paar Ausschnitte:

“Kein Google-Nutzer wird ernsthaft annehmen, dass bei seiner Suchanfrage “das Internet” in Echtzeit durchsucht wird. Dies würde etliche Wochen und nicht einige Millisekunden dauern. Tatsächlich wird von Google – auf Vorrat – der öffentliche Teil des Internets in einer Datenbank erfasst, dies passiert vollautomatisch.”

  • Das machen Suchmaschinen nunmal so. Und das schon seit langer, langer Zeit. Das ist auch der Sinn einer Suchmaschine.
  • Das Wort “Vorrat” hört sich so negativ an, deswegen schreiben wir es ja auch, damit ja etwas negatives suggeriert wird. (Das ist normal!)

“Diese Datenbank, die viele zehntausend Terabyte umfasst[…]”

  • Ja schmeissen wir irgendwelche Zahlen in den Text, am besten eine hohe Zahl, und verwenden wir das Wort “Terabyte”, weil das hört sich schließlich so gigantisch an, soviele “böse” Daten hat Google von uns!
  • Außerdem: Irrelevant und Spekulativ

“[…]ist wohl die größte Vorratsdatenspeicherung der Welt.”

  • Wieder wird ein “böses” Wort reingeschmissen. Die Funktion einer Suchmaschine hat allerdings nichts mit einer Vorratsdatenspeicherung zu tun. Man will auch hier nur “Böses” suggerieren.

“Es ist leicht nachvollziehbar, dass ein derartiges System die Begehrlichkeiten von Geheimdiensten á la NSA und Co weckte.”

  • Wieder kommt man hier mit einen Vergleich, der nichts mit den ursprünglichen Fall zu tun hat, eine Suchmaschine ist nun mal zum durchsuchen öffentlicher Daten da, das ist der Sinn einer Suchmaschine. Egal von wem sie verwendet wird.
    Es wird hier wieder nur etwas “böses” suggeriert. Die gesamte Pressemitteilung besteht aus solchen Bullshit.

“Da diese Datenbank auch Informationen von Privatpersonen enthält, hat der EuGH in seinem Urteil klargestellt, dass die Datenschutzbestimmungen anzuwenden sind.”

  • Es sollte auch klar und deutlich gesagt sein, dass es sich hierbei um öffentliche Daten handelt. Diese sind der breiten Öffentlichkeit (Jedem!) verfügbar. Der Job einer Suchmaschine ist nun mal öffentliche Informationen zusammenzufassen.
  • Wären diese Informationen nicht bereits öffentlich auf Webseiten verfügbar, dann wären diese auch nicht in Suchmaschinen. Sollte eine Webseite den Inhalt “privatisieren” würde der Inhalt bzw. der Link zum Inhalt auch automatisch aus der Suchmaschine verschwinden.

Auf ArgeDaten.at gibt es auch nur einen Muster Brief, um sich aus Google austragen zu lassen, für andere Suchmaschinen gibt es keinen Muster Brief.
Es ist schade, dass sich die Arge Daten zu sehr auf Google Bashing konzentrieren und sich nicht um wirkliche Datenschutzprobleme kümmern.

Nun,… Zuerst wurden Torrent Links entfernt, jetzt werden Namen entfernt. In beiden Fällen ist der Inhalt weiterhin verfügbar, aber was wir als nächstes aus Suchmaschinen entfernt? Werden bald politische Skandale verschleiert? Daher auch der reißerische Titel.

NSA: Schade um die ganzen Cloudservices

Clouddienste (zB Google Drive, Dropbox, etc.) sind ja eigentlich eine irrsinnig gute Idee, anstatt einen USB-Stick zu verwenden, kann man seine Dateien über die Cloud von Computer A zu Computer B “transportieren”, ohne viel Aufwand. Man kann Dateien auch mit bestimmten Benutzergruppen, oder auch mit der ganzen Welt teilen.

Doch mit den ganzen Skandalen, die im vergangenen Jahr aufgetaucht sind, ist man natürlich misstrauisch.
Die Aktionen der NSA und anderen Geheimdiensten schadet natürlich nicht nur dem Bürger, sondern richtet auch einen enormen Schaden bei diversen Anbietern solcher Dienste an.

Aber auch andere Dienste, wo man Daten in der Cloud verwaltet, oder bearbeitet, leiden darunter.

Die NSA & Co. haben mit ihren Aktionen gezeigt, wie man neue technologische Errungenschaften -die eigentlich für nützliche Tätigkeiten gedacht sind- missbrauchen kann und dass dies auch tatsächlich passiert. Es ist also keine Verschwörungstheorie und es ist auch kein Stoff für Science-Fiction Filme, oder Bücher. Es ist leider Realität.

Es wäre wünschenswert, wenn Politiker unserer Länder nun die USA konsequent damit konfrontieren, indem zB diverse Verhandlungen mit den USA gestoppt werden. Dies wird jedoch nicht passieren, unsere Politiker werden wohl eher ihre Köpfe in die Ärsche der US-Regierung stecken, und weiter das machen, was ihnen die “Weltmacht USA” befiehlt, so wie sie es bisher immer gemacht haben. Leider.

Project Glass – Immer diese “Datenschutzbedenken”

Die Brille mit den Informationen über
dem rechten Auge…

Es geht um Project Glass.
Für die, die es noch nicht wissen:
Project Glass ist quasi eine “Erweiterung” für das Smartphone. Dabei handelt es sich um eine Brille, die in der Nähe des Auges -jedoch ohne zu stören- Informationen anzeigt.
So kann man zB seine Termine anzeigen lassen, einen Hangout (Google+) mit Bekannten/Verwandten starten, seine Route berechnen und anzeigen lassen, die nächsten besonderen Orte (zB “Wo ist die nächste Pizzeria?“, “Wo ist das nächste Kino?“, “Wo ist die nächste Tankstelle?“, etc.) anzeigen lassen, man kann auch Fotos und Videos aufnehmen und diese mit anderen Leuten teilen.
Project Glass kann auch noch einiges mehr und ich kann mir vorstellen, dass sich dies zukünftig auch erweitern lässt.

Bleiben wir jedoch beim Thema bezüglich Fotos und Videos, das ist nämlich genau das Thema was in den letzten Tagen für einen enormen “Aufschrei” sorgte und “Datenschützern”, sowie manchen Medien, ein Dorn im Auge ist.

Der Aufreger ist nämlich jener, dass Personen in der Öffentlichkeit nicht wissen, ob sie gerade gefilmt oder fotografiert werden und somit -theoretisch- jemand heimlich filmen oder fotografieren könnte.
Obwohl das Produkt noch gar nicht erschienen ist (es wird für Ende 2013 erwartet und hier ist auch fraglich, ob es überhaupt nach Europa kommt), bemängeln die oben genannten Personengruppen bereits jetzt den Datenschutz und fordern teilweise sogar Verbote, obwohl sie das Gerät nicht einmal noch ausprobiert haben.

Alleine dadurch, dass es nicht einmal noch ausreichende Informationen dazu gibt (vielleicht gibt es in der finalen Version der Brille ja ein LED, welches blinkt/leuchtet, wenn es gerade aufnimmt/fotografiert? Schon mal daran gedacht?), will man technologischen Fortschritt bereits jetzt verhindern.

Jawohl! Ich nenne das technologischen Fortschritt, auch wenn die Idee nicht neu ist und eigentlich bereits in jeden Science-Fiction Film zur Grundausstattung gehört.
Wir leben im 21. Jahrhundert, es wird endlich an der Zeit, dass so etwas entwickelt wird und für normale Personen auch “leistbar” ist (ist ein dehnbarer Begriff).

Besteht das Risiko, dass es jemand missbraucht?
Ja, aber diese Risiken bestehen immer und bei jeden Produkt.
Küchenmesser wurden dafür geschaffen, um Brot, etc. zu schneiden.
Die Hersteller können nichts dafür, wenn jemand ihr Produkt für das Aufschlitzen von Kehlen und Bäuchen missbraucht! – Ich sehe hier niemanden aufschreien: “Verbietet Messer!” – Sondern es wird einfach hingenommen.

Nur weil die Möglichkeit besteht, dass es von einer Handvoll Leuten missbraucht werden könnte, muss man nicht gleich ein komplettes Projekt verbieten.
Wo kämen wir da hin, wenn man Pferde und Kutschen verboten hätte, nur weil einige nicht ordentlich fahren können, oder gegen die Regeln verstoßen. Das Selbe gilt natürlich auch für Autos. – Autofahren ist weiterhin erlaubt, obwohl es schon viele Tote und Verletzte gab durch Autounfälle, die von unvorsichtigen Autofahrern verursacht wurden. – Wo bleibt denn hier der Aufschrei: “Verbietet Autos!“?

Die meisten Leute, die Google Glass verwenden werden, werden wohl nur Landschaftsfotos/videos, etc. damit machen. Jedoch vermute ich, dass die meisten wohl eher die Routenplanung verwenden werden, da sich diese durchaus sehr praktisch anhört.

Und selbst wenn man ein öffentliches(!) Objekt fotografiert und es ist zufällig Jemand im Bild, ist es noch immer kein Verbrechen gegen den Datenschutz.
Hier zu Lande ist es durchaus erlaubt Fotos und Filme von öffentlichen Objekten (zB Straßen, Sehenswürdigkeiten, etc.) zu erstellen und zu veröffentlichen, auch wenn Personen auf dem Foto/Film zu sehen sind, die zufälligerweise gerade vorbei gegangen sind.

Manch einer ist aber so sehr darauf fixiert, dass es nur um ihn selbst geht und glaubt, dass er so interessant wäre, ihn zu fotografieren. Dem ist aber nicht so! – Wer wirklich glaubt, dass er nur von den “bösen” Google Glass Usern verfolgt wird, damit die ein Foto/Film von ihm machen können, sollte zu einen bestimmten Doktor gehen, denn das ist die Definition von “Paranoia“.

“Geheime Fotos”
Das Hauptargument, weswegen sich “Datenschützer” gegen Google Glass wehren, ist also die “Möglichkeit” geheime Fotos zu schießen.
Hm, dass dies bereits jetzt mit Smartphones möglich ist, lässt anscheinend auch jeden kalt? – Es scheint so als würden die meisten denken: “Wir haben keine Ahnung was es ist und wovon wir da eigentlich reden, aber es ist von Google  – Also suchen wir nach einen kleinen Grund; nach einer “Möglichkeit”, die zwar nie eintreffen wird, aber dennoch müssen wir einen “Aufschrei” starten, denn es ist von Google und daher immer Böse!

Wenn man Google/Project Glass verbietet, MUSS dies auch für Smartphones gelten, ansonsten wäre es witzlos.
Wer jetzt denkt: “Oh, aber beim Smartphone hört man immer ein Geräusch, wenn jemand fotografiert” der beweißt einfach nur seine technische Unwissenheit.
Bei Smartphones lässt sich dieser Sound leicht umgehen/ausschalten.

Und für die, die glauben: “Wenn wirklich jemand ein Foto oder Video von mir mit seinen Smartphone macht, würde er auffallen, sobald er die Kamera auf mich richtet” – Ach, echt? – Mal sehen: Es gibt Leute, die “angeblich” gerade ihre Mails auf dem Handy überprüfen, oder etwas “lesen”, währenddessen ist die Kameralinse auch auf dich gerichtet. Während du aber davon ausgehst, dass der Besitzer nur Mails checkt, oder etwas ließt, filmt er dich in Wirklichkeit. Wie willst du das denn unterscheiden können?

Selbst wenn das Smartphone eingepackt ist (in der Jacke, Tasche, etc.), kann man zumindest noch immer heimliche Tonaufnahmen machen und deine Gespräche mit aufnehmen.
Aber anscheinend stört dies auch niemanden, zumindest gab es diesbezüglich auch noch keinen Aufschrei.

Verkehrssicherheit würde damit gesteigert werden!
Während man in Foren und auch medial nur über den Datenschutz redet, hat sich wohl noch niemand Gedanken um die Verkehrssicherheit gemacht.
Denn -mal abgesehen vom “21. Jahrhundert” und der Bequemlichkeit des Produkts- wird der Blick derzeit mit den Smartphones auf den Boden der Straße/des Gehweges gerichtet, anstatt nach vorne.

Wenn man sich heute die Personen mit ihren Smartphones ansieht, sieht man zu meist nur Personen mit dem Blick Richtung Boden. Während die Leute auf ihr Handy gerade ihre Mails checken und daher Richtung Boden schauen, gehen sie meistens auch über die Straßen.
Selten schaut jemand nach vorne, ob sich ein Hindernis, oä. im Weg befindet.

Ehrlich! Beobachtet das einmal! – Es wird euch auffallen, dass die meisten Fußgänger –während sie die Straßen überqueren– auf den Boden/Handy starren, und nicht nach Vorne!
Sieht hier niemand die Gefahr?

Dadurch, dass sich bei Project Glass/Google Glass das Display in der Nähe des Auges befindet, wird die Sicht nicht gestört und die Leute können wieder gerade aus schauen, anstatt zum Boden.

Aber es ist von Google und daher immer Böse!
Immer diese “Google ist Böse” Geschichte von den (selbsternannten) “Datenschützern” geht einfach zu weit.
Google hat von Anfang an sehr viel geschaffen, um das Web weiter zu bringen/fördern, damit es nicht stagniert und trotzdem zitieren viele Ahnungslose User andere Trolle? Muss das sein? Denn immerhin könntest du ein paar Aktionen, die du heutzutage gerne im Internet machst, nicht ausführen, wenn Google nicht wäre.  (natürlich haben auch andere Firmen innovative Ideen im Internet umgesetzt, garkeine Frage!)

Die heutige Welt funktioniert nun mal anders, als vor -sagen wir- 20 Jahren.
Heute ist vieles digitalisiert und für den täglichen Gebrauch vereinfacht worden.
Man muss lernen mit der Zeit zu gehen und nicht ständig über den “fehlenden Datenschutz” zu weinen.

Es gibt genug Datenschutz, jedoch ist der User meist selbst dafür verantwortlich und das eigentliche Problem im Datenschutz.
Obwohl ich ja kein Fan von Facebook bin, muss ich Facebook trotzdem verteidigen, denn jeder, der sich über Facebook’s Datenschutz aufregt, es aber weiterhin benutzt, ist selbst Schuld!
Jeder ist (hoffentlich) mündig genug, um selbst Entscheiden zu können, ob man nun Facebook & Co. verwenden will, oder nicht!
Das gilt auch bei Diensten von Google oder anderen “großen, bösen und amerikanischen Konzernen“.

Du, UND NUR DU selbst hast es in der Hand, was du Öffentlich posten willst, und was nicht.
Man sollte also nicht immer mit dem Finger auf andere zeigen, obwohl man eigentlich selbst dafür verantwortlich ist.

Übertriebene Berichterstattungen
Die meisten Berichte über Datenschutz sind sehr übertrieben beschrieben. Man sollte bedenken, dass Medien Geld verdienen, je höher die Leserschaft ist (betrifft auch die Zuschauerzahl bei Nachrichten im Fernsehen). Natürlich wird man da viele Berichte einwenig “aufpeppen”, um die Leserschaft zu sich zu holen.
So funktioniert das zB auch mit der Berichterstattung zu Google Glass. Man berichtet nur über das angeblich Negative und hebt auch nur dies hervor, damit die Leute etwas zu meckern haben. Die Vorteile, oder der wahre Nutzen des Geräts wird eigentlich in keinen Artikel so richtig erwähnt, und wenn dann nur ganz schwach, so Nebenbei.

Da viele User meist nur die Titel und maximal den ersten Absatz eines Artikels lesen, packt man einfach die ganzen Negativen Neuigkeiten in den Titel und Absatz und schon ist so ein Bericht fertig für “das dumme, alles glaubende Volk“. – Fühlst du dich jetzt angesprochen und bist du jetzt beleidigt? – Ohhh, das tut mir aber überhaupt nicht Leid.

Kommen wir zum Abschluss…
Ja, natürlich bin ich dagegen, dass auch nur irgendjemand, andere Personen beabsichtigt unerlaubt filmt (damit meine ich nicht die Personen, die beim filmen/fotografieren eines “Objekts” zufällig im Bild herumlaufen).
Dies gilt aber auch für Smartphones, Digicams und Camcorder.

Nur weil das Risiko besteht, dass es jemand möglicherweise doch machen könnte, kann man es nicht einfach verbieten. Würden wir so vorgehen, würden wir vermutlich noch immer in Höhlen wohnen und mit einem Speer jagen gehen (wobei ich sagen muss, dass man dies wohl kaum machen würde, da ein Speer verboten wäre, da man damit einen Mitmenschen aufschlitzen könnte).

Wer es noch nicht gesehen hat, in den letzten paar Jahren äußern sich viele Beiträge in Foren Negativ zu einem Thema (egal, welches Thema), das sind meist Trolle, dessen Kommentare sollte man ignorieren, die wollen nur deine Aufmerksamkeit und Hass schüren.
Und bei der medialen Berichterstattung war es schon immer so, dass es um die “Einschaltquoten” geht, daher werden viele Themen “gepimpt”.

Dein Ablauf derzeit ist also wie folgt: Du ließt so einen aufgepushten (davon weißt du jedoch nichts) Artikel im Internet und dazu auch noch ein paar Kommentare, die nur Negativ sind, wegen dem Produkt, was im Artikel negativ vorgestellt wurde.
Willst du jetzt wirklich dass “deine” Meinung auf diese Informationen basieren?
Sowohl der Artikel, als auch die Kommentare, geben dir bereits vor wie du darüber zu Denken hast, sie geben dir bereits “Deine” Meinung vor.

Was ich mir wünschen würde:
Seid nicht dumm und überlegt euch eine Eigene Meinung. Nach dem ihr einen Artikel gelesen habt, überlegt selbst, ob das wirklich so sein kann, was da steht, macht es überhaupt Sinn? Achtet auf “aufpushende” Anzeichen, wurde der Artikel gepuscht? Wird hier Neutral berichtet, oder werden ausschließlich nur Negativschlagzeilen geschrieben, etc.

Aber nur um mich nochmals zu wiederholen: Lernt, wie man sich seine eigene verdammte Meinung bildet, und “kopiert” sie nicht von anderen!

PS: Ja, ich warte auch auf Project Glass, aber nicht um damit herumzulaufen und Leute zu filmen, wie ein Stalker, sondern um die Funktionen, wie zB Route berechnen. Als Technik und Sci-Fi Fan steht man einfach auf solche Spielereien. Und Nein, Ich (und viele andere) haben kein Interesse daran, von dir ein Foto zu machen, oder dich zu filmen, denn “du” bist einfach nur eine sinnlose Speicherplatzverschwendung für mich.

Unterschied zwischen Vorratsdatenspeicherung und Social Networks

Im Zuge der kommenden Vorratsdatenspeicherung (VDS) am 1. April 2012 hat man des Öfteren von Leuten die Argumente gehört, dass man entweder nichts zu verbergen habe, oder dass sowieso die meisten User auf Facebook & Co. unterwegs sind, also warum sollte eine VDS da etwas Neues sein und warum wehrt man sich dagegen?

Der große Unterschied zwischen Social Networks oder anderen Cloudbasierten Tools ist folgender:
Bei Social Networks hast du volle Kontrolle darüber welche Informationen du Öffentlich preisgibst, oder welche du nur mit bestimmten Personen/Gruppen teilst.
Weiters hast du die volle Kontrolle darüber, ob die Informationen überhaupt gepostet werden, immerhin bis du ja derjenige der diese Entscheidung fällt und den Post erstellt.

Bei der VDS jedoch, hast du absolut keine Entscheidungsmöglichkeit, dir bleibt überhaupt keine Auswahl, es werden deine Verbindungsdaten gespeichert, ob du es willst oder nicht.
Auch Social Network User haben etwas zu verbergen, zumindest haben sie die Wahl, ob sie alles über ihr Leben preisgeben wollen, oder nur Teile davon, die andere möglicherweise interessieren könnte.
Weiters: Social Networks sind Kommunikationstools des heutigen Zeitalters, die VDS hingegen ist eine Überwachungsmaßnahme.

Zusammengefasst:

Social Networks und andere, ähnliche Internetdienste = Freiwillig mit Kontrolle
VDS = absolut unfreiwillig, ohne irgendeine Kontrolle darüber zu haben.
Somit sind Vergleiche zwischen VDS und Social Networks nicht sinngemäß.

“Ich habe nichts zu verbergen!”:


Dann fahre/gehe nackt durch die Gegend. Im Sommer würde sowieso jeder gerne nackt arbeiten gehen, denn Gewand bei dieser Hitze ist unerträglich und überflüssig.
Aber wieso macht es denn keiner? Richtig! – Weil man eben doch etwas zu verbergen hat. Auch Du!

Anonymous Austria “lädt” zum Trauermarsch ein

Ab 1. April wird die Vorratsdatenspeicherung durchgesetzt und das obwohl es massive Proteste und Einwände dagegen gibt. Immerhin haben auf zeichnemit.at bis jetzt über 77.000 Personen dagegen unterschrieben.

Deswegen lädt AnonymousAustria am Samstag, 31. März 2012 zum Trauermarsch ein.
Was betrauert wird, ist die Privatsphäre, denn einen Tag später (1. April) tritt die Vorratsdatenspeicherung in Kraft, womit jeder Büger bereits im vorhinein als Verbrecher behandelt wird.

Der Trauermarsch findet in Wien, Linz und Salzburg statt, und fangt um 14 Uhr an.
Mehr Informationen und findet man auf der Seite von AnonymousAT zu “Farewell Privacy“.

Weiters hat AnonymousAT eine eigene “Vorratsdatenspeicherung” (unter dem Namen “Operation Pitdog“) in den vergangenen Monaten durchgeführt, und die E-Mails unserer Politiker überwacht.
Laut Anonymous sollen sich österreichischen Bürger auf etwas gefasst machen, da die derzeitigen Korruptionsdebatten quasi nur ein “Lärcherlschas” sind.
Anonymous rät auch den betroffenen Politikern bereits im vorhinein sich einer Selbstanzeige zu stellen, denn diese Informationen werden am 1. April veröffentlicht.

Weiters hat man sich die IT-Systeme unserer Internetprovider angesehen, ob diese auch wirklich sicher sind. Immerhin werden dort dann auch zahlreiche Verkehrsinformationen der Bürger gespeichert.

Weitere Informationen dazu gibt es in der Pressemitteilung von Anonymous Austria.
Twitter-Account von AnonAustria.

20.000 Unterschriften gegen die Vorratsdatenspeicherung bereits nach wenigen Tagen

Zuvor gab es die Unterschriftenaktion nur auf Papier.
Als dann ca. 4.000 Unterschriften gesammelt wurden, ging die Unterschriftenaktion Online.

Die Unterschriftenaktion gegen die Vorratsdatenspeicherung (die im April 2012 kommt), hat bereits in den ersten Tagen zusätzliche 15.000 Unterschriften beschert.

Wer noch nicht hat, aber dagegen unterschreiben will, kann dies auf zeichnemit.at tun. Auf der Seite findet man ebenfalls genauere Informationen zur Vorratsdatenspeicherung und zur Bürgerinitiative.

JEDER der telefoniert/SMS schreibt und/oder sich im Internet aufhält, sollte sich für diese Bürgerinitiative interessieren!

Um darauf auch vermehrt aufmerksam zu machen, wurde auf FreeClanOrgies rechts oben die “zeichnemit-Ecke” eingebunden.

aktive Google Dienste im Überblick

Kennt ihr schon Google Dashboard?
Bei Dashboard handelt es sich um ein Service mit den man (fast) alle Dienste sehen kann, die man bei Google aktiv verwendet.

Dabei sieht man eine kleine Statistik vom jeweiligen Dienst und daneben hat man Links zu weiteren Informationen oder Datenschutzeinstellungen.
Wenn man wissen will, welche Dienste man alle aktiv verwendet, ist das Google Dashboard ein nützliches Tool.
Ein Google Konto ist dazu natürlich notwendig, denn man muss sich jedesmal einloggen, bevor man sich die Einträge ansehen kann.

Google Dashboard

StreetView wurde für Österreich freigegeben

Ab Jetzt kann es losgehen, denn StreetView für Österreich wurde von der Datenschutzrat freigegeben.
Google könnte jetzt also wieder losfahren, oder bereits gemachte Fotos online stellen.

Dass Google jetzt wieder losfahren wird, zweifle ich jedoch an, da Google nur an sonnigen Tagen durch die Gegend fährt.
Google wird daher erst wieder im Frühling fahren.

Aber theoretisch könnte Google die bereits gemachten Fotos veröffentlichen.
Warten wir mal ab was passiert.

Hinweis: Derzeit wurden noch keine Fotos online gestellt!

Reaktionen zu StreetView in Österreich

Vor ca. 2 Wochen habe ich bereits darüber gebloggt, dass Google vor hat, demnächst in Österreich das Fotografieren fort zu setzen.

Inzwischen dürfte dies auch den Medien und Datenschutzbeauftragten herumgesprochen haben und reagieren nun natürlich negativ darauf.

Es wird darüber erzählt, dass Räuber nun leichter einbrechen können, dass man Personen bei “unerwünschten” oder “intimen” Aktionen (Wenn man in ein Puff geht, wenn man auf der Straße pinkelt, wenn man nackt in der Öffentlichkeit herumläuft, etc.) fotografiert und bloßgestellt wird.

(aktuelle Berichte über StreetView: ooe.orf.at, APA/ots.at, DiePresse, salzburg.orf.at, derStandard.at, etc.)

Bitte seid nicht dumm und glaubt diesen Blödsinn nicht! Das ganze ist reines Google Bashing.

Die meisten Artikel sind sowieso copy & pasted, bevor ich hier mal auf einige Punkte eingehe, zuerst mal eine Erklärung was StreetView eigentlich ist, denn ich habe das Gefühl, dass einige glauben es handelt sich um Liveaufnahmen, oder ähnliches.:

StreetView gehört zu Google’s Kartendienst und zeigt 360°-Fotos von der Straße, diesen Dienst gibt es bereits seit ein paar Jahren in den USA, und ein paar anderen Ländern.

Seit vergangenen Jahr ist Google auch in den europäischen Ländern sehr aktiv, was StreetView angeht.

Dabei fährt ein Fahrzeug mit einer aufgesetzten Kamera auf öffentlichen Straßen und macht Fotos. Bevor diese Fotos ins Internet gestellt werden, werden Gesichter und Autokennzeichen unkenntlich gemacht, somit sind abgelichtete Personen nicht mehr identifizierbar, da nicht Personen, sondern die Landschaft selbst das Ziel des Fotos ist.

  • “Ich habe das Recht nicht auf den Fotos zu sein”: Falsch, zumindest wenn es sich um öffentliche Orte handelt. Weiters kann man dich auf dem Foto nicht erkennen, da dein Gesicht unkenntlich gemacht wurde. Außerdem bist du nicht das Ziel des Fotos, sondern die Landschaft/Umgebung.
  • Gangster können nun leichter einbrechen: Die Fotos sind bis sie erscheinen mind. 6 Monate alt. Ein Einbrecher braucht aktuelles Bildmaterial, sprich es bleibt ihm nicht erspart die Gegend selbst auszuspionieren, dazu benötigt er kein StreetView
  • Ich wurde bei einer intimen Situation erwischt: Damit sollte man rechnen wenn man im öffentlichen Bereich etwas tut, dennoch: Dein Gesicht wurde unkenntlich gemacht, man wird dich also nicht erkennen, solange es du nicht an die große Glocke hängst (zB indem man Google anklagt und es medial noch groß kundtut)

Ein paar weitere Argumente:

  • norc.at hat Wien schon längst (fast vollständig) abgelichtet, niemand beklagt sich darüber. Wenn die Datenschützer es wirklich ernst meinen, dann müssten sie auch gegen norc.at vorgehen und verbieten, denn alle müssen sich an die gleichen Gesetze halten, denn sonst ist die gesamte Gesetzgebung lächerlich.
  • Gesetzlich macht Google nichts illegales mit StreetView, Bilder von öffentlichen Straßen werden gemacht, dies fällt unter Panoramafreiheit, es wäre nicht einmal notwendig, dass Google Gesichter/Autokennzeichen zensiert, Google macht dies trotzdem.
  • Touristen die täglich durch Österreich taumeln fotografieren die Landschaft/Umgebung und Sehenswürdigkeiten, jedesmal sind auf diesen Fotos unbeteiligte Personen zu sehen. Keiner dieser Touristen hat jemals die Gesichter unkenntlich gemacht, oder die Betroffenen Personen um Erlaubnis gefragt, bevor diese im Internet (entweder bei einen Fotodienst, oder auf der eigenen Homepage) veröffentlicht wurden. Wenn StreetView verboten wird, dann muss man Touristen auch das Fotografieren untersagen, da diese weitaus “gefährlicher” sind.
  • Datenschützer machen sich in letzter Zeit mehr über die Geschehnisse im Internet mehr Sorgen, als die tatsächlichen Probleme, wie zB ACTA, staatliche Überwachung, etc. – Datenschützer sollten weiterhin bei diesen Themen mehr aktiver werden.

Oder mit anderen Worten: Wir haben tatsächlich viel schwierwiegendere Probleme, um die sich Datenschützer sorgen machen müssten, als wie mit diesen harmlosen Internetdiensten.

Es ist nicht notwendig noch zusätzlich der Menschheit unnötige Angst einzujagen (was nicht schwierig ist), die meisten von denen wissen ja nicht einmal dass eine staatl. Überwachung vorhanden ist (bzw. erweitert wird), die meisten wissen nicht einmal dass es ACTA gibt, das sind die wahren Sorgenkinder.

Und die Leute die täglich in Zeitungen lesen, haben nun wieder eine unnötige Angst mehr, um die sie sich kümmern müssen,…

UPDATE, 22.03.2010 – “StreetView” für Wien existiert bereits:

… von der Firma NORC, aber darüber höre ich keine Beschwerden und auch keine Bedenken… – komisch, bei Google’s StreetView ist man sehr dagegen,…

Bricht nun Panik aus?