Ab Juli 2017: Google Streetview wieder in Österreich unterwegs

Google Streetview war ja bereits vor etwa 7 Jahren in Österreich unterwegs, als es eine Datenschutzpanne mit WLAN-Daten gab.
Dadurch wurden die Streetveiw Aufnahmen in Österreich vorerst mal gestoppt, bis der Datenschutzrat ihr OK gegeben hat.

Es ist allerdings lange Zeit nichts passiert. Jetzt wird die Fahrt wieder aufgenommen, da es sich laut Krone um das 10jährige Jubiläum von Google Streetview handelt.

Auf der Seite von Google Streetview lässt sich herausfinden ab wann und wo die Autos unterwegs sein werden.
Demnach sind die Autos ab Juli (ab 19. Juli) bis November 2017 in Wien, Graz und Linz unterwegs.
Diese Liste kann (und wird) sich natürlich noch ändern, aber in diesen drei Städten wird Google zumindest einmal anfangen die Straßen zu fotografieren.
Inzwischen ist ganz Europa bereits mit Streetview Material abgedeckt, nur Österreich ging bis jetzt leer aus, aufgrund von Datenschutzbedenken.
Auch Deutschland hat zwar schon Streetview Material, aber es sind nur wenige Städte, die bis jetzt veröffentlicht wurden.

Sobald die Straßen abfotografiert wurden, wird vermutlich noch einige Zeit vergehen, bis diese dann auch wirklich in Google Maps zu sehen sind.

Google Desktop Search auf Windows 10

Google Desktop Search Seitenleiste

Vor ungefähr 5-10 Jahren (2004), war die Desktopsuche auf Windows XP und Windows 2000 noch nicht so gut wie heute. Man konnte zwar nach Dateien suchen, jedoch wurde der Computer ausschließlich nach Dateinamen durchsucht und nicht auch nach den Inhalt.

Um dies zu ermöglichen waren Tools von Drittanbietern notwendig. Google hatte eine eigene Software erstellt und diese „Google Desktop Search“ getauft.
Damit war es möglich, einfach im Browser die Suchwörter einzugeben und schon konnte der lokale Computer und auch das Netzwerk durchsucht werden.
Später gab es dann sogar noch eine Linux Version.

Wenn man wollte, so konnte man auch die Seitenleiste einblenden, die zusätzlich interessante Informationen, wie Wetter, News, oder zB RSS-Feeds anzeigte.
Im Jahr 2011 wurde die Google Desktop Suche jedoch eingestellt, da laut Google, immer mehr Leute die Cloud verwendeten und dort ihre Files durchsuchten (zB Google Drive).

Alternativen

Es gibt zwar Alternativen, wie zB Lookeen, oder Copernic, die beide durchaus gut sind,jedoch vermisse ich hier die Suchmöglichkeit im Browser.

Funktioniert Google Desktop Search noch auf Windows 10?

Sagen wir so: Jein

Die Desktopsuche und das indexieren von Dateien funktioniert noch (über Umwege die man einmal einrichten muss), aber die weiteren Features (zB die Seitenleisten, oder die Möglichkeit per Tastendruck den Computer zu durchsuchen, egal, ob man sich gerade im Browser befindet, oder nicht) funktionieren leider nicht mehr unter Windows 10.

Wem die reine Dateiensuche im Browser ausreicht, dem wird auch die eingeschränkte Google Desktop Suche (GDS) ausreichen.

Im Anhang an diesen Beitrag, befindet sich die Installationsdatei von GDS (auf Englisch).
Wenn man diese installiert hat, dann wird einem vermutlich gleich einmal die Seitenleiste auffallen, jedoch kann man mit der Seitenleiste nicht viel anfangen, da gewisse Optionen und weitere Features einfach nicht reagieren. Macht nichts, wir schalten es gleich ab.

Normalerweise konnte man früher die Desktop Suche entweder über die Tastenkombination „STRG+STRG“ (zwei mal hintereinander drücken), oder über die URL desktop.google.com erreichen.
Beide Wege scheiden hier aus, aber wie erreichen wir nun unsere Desktop Suche?

Registry durchsuchen

NACHDEM Google Desktop Search installiert wurde (Download ganz unten), müssen wir etwas in der Windows-Registry suchen
Keine Sorge wir ändern hier nichts, sondern wir lesen nur etwas aus!

Wenn du in den Registry Editor gehst (in der Windows-eigenen Suchleiste „regedit“ eingeben) und dort nach den Schlüssel „search_url“ unter HKEY_CURRENT_USER\Software\Google\Google Desktop\API suchen:

 

Diesen Wert einfach nur kopieren und im Browser eingeben, das ist die URL über die die Google Desktop Suche erreichbar ist. Diese URL am Besten gleich mal in den Favoriten/Bookmarks abspeichern, damit du die GDS schneller erreichen kannst.

Grundeinstellungen

Wenn wir die Suchseite aufrufen, dann sollten wir uns als erstes die Einstellungen („Desktop Preferences„) ansehen.

 

In den Einstellungen unter Desktop Search ist wohl mal das wichtigste, WAS denn überhaupt durchsucht werden soll.
Bei Search Types ist so ziemlich alles ausgewählt. Wobei hier nicht mehr alles funktioniert. Zum Beispiel bin ich mir bei „Email“ nicht sicher, ob er hier auch die heutigen Versionen von E-Mail Clients wie zB „Thunderbird“ und „Outlook“ noch durchsucht. Da ich (und vermutlich viele andere auch) die E-Mails über den Browser lesen/schreiben, konnte ich dieses nicht ausführlich testen.

Der Zweite Teil den wir auf dieser Seite einrichten wollen sind die Search Locations. Hier kann man eigene Ordner und auch Netzwerklaufwerke hinzufügen, diese können nach der Indexierung dann durchsucht werden.

Anschließend speichern nicht vergessen.

Mit diesen Feature unter „Google Account Features“ konnte man sein Google Konto integrieren, somit war die Gmail Suche auch in GDS möglich. Dieses Feature funktioniert inzwischen aber nicht mehr, da Google in der Zwischenzeit auch die Methode der Authentifizierung geändert hat.

Hier kommen wir zur Seitenleiste. Vermutlich sind diese hier aktiviert.
Die „Quick Search Box„, die mit Doppeltippen der STRG-Taste erreichbar ist, funktioniert ja sowieso nicht einwandfrei, deswegen kann man das Feature hier auch deaktivieren.
Den „Display Mode“ kann man auch „None“ einstellen, damit wird die Seitenleiste deaktiviert, da diese sowieso nur eingeschränkt funktioniert.

Speichern nicht vergessen.

Auch das wird keine Funktion mehr haben, da Google den Support dafür 2011 eingestellt hat.
ABER sollten sie doch noch Crash Reports erhalten, dann hab ich nichts dagegen wenn sie diese auch erhalten. Vielleicht beleben sie Google Desktop Search dann wieder, wenn es mehrere Leute machen.

Einstellungen im Browser

Gut, wir haben nun GDS soweit einmal eingerichtet. Im Moment wird bei der Suche vermutlich noch nicht viel gefunden werden. Keine Sorge, GDS indexiert die Dateien während der Computer gerade nicht verwendet wird (sprich: Während du gerade Kaffee holst, oder auf’s Klo gehst). Beim ersten Einrichten kann es außerdem eine Weil dauern, das ist normal. Den Aktuellen Status siehst du unter anderem, wenn du auf „Index Status“ klickst. Nicht erschrecken, wenn da zB „15 Stunden“ steht. Es dauert nämlich nicht so lange…

Wenn wir nun den Desktop durchsuchen wollen, brauchen wir einfach nur den Bookmark anklicken, den wir zuvor abgespeichert haben.
Geht es aber noch einfacher? – Ja

Was nun kommt wurde im Chrome Browser eingerichtet, dies sollte jedoch auch in Firefox und anderen Browsern möglich sein.

Im Chrome Browser geht ihr in die Einstellungen und anschließend auf Suchmaschinen Bearbeiten.
Klickt dort auf Hinzufügen.

Könnt ihr euch noch an die URL erinnern, die wir aus der Registry rauskopiert haben?
Diese brauchen wir nun wieder, ihr braucht dazu einfach nur GDS aufrufen und könnt von dort die URL einfach kopieren.
Vermutlich sieht die URL bei euch in etwa so aus:
http://127.0.0.1:4664/search&s=<XYZ>?q=

Natürlich habt ihr statt „<XYZ>“ etwas eigenes dort stehen.

Ihr habt vorhin bei „Suchmaschinen Bearbeiten“ auf „Hinzufügen“ geklickt und seht nun dieses Fenster:

Füllt die Felder aus:

Suchmaschine: Einfach nur den Namen, kann irgendwas sein.
Suchkürzel: Den könnt ihr euch auch aussuchen, sollte jedoch kurz und merkbar sein (im Bild sieht man „desk“ für „Desktop“.
URL: Hier fügt ihr nun die URL ein, die ihr zuvor kopiert habt: http://127.0.0.1:4664/search&s=<XYZ>?q= UND ihr hängt am Schluss noch ein „%s“ (ohne Anführungszeichen) dazu.
Es sollte also so aussehen: http://127.0.0.1:4664/search&s=<XYZ>?q=%s

Speichern nicht vergessen.

Wenn ihr nun in der Adresszeile des Browsers „desk SUCHTEXT“ eingebt dann durchsucht ihr GDS nach den eingegebenen Suchtext.

Es sieht nach viel Arbeit aus, ist aber in Wirklichkeit relativ schnell alles eingerichtet, wie man sieht.

Download “Google Desktop Suche” googledesktopsetup.exe – 38-mal heruntergeladen – 2 MB

YouTube hat ein Zensurproblem & w13 m4n d45 pr0bl3m um63h3n k4nn

Nicht nur Twitter ist davon betroffen, auch YouTube beginnt nun mit Zensurmaßnahmen.

Ein gutes Beispiel ist zB ein Video von Rucka Ali, ein YouTuber, der Satirevideos macht.

Es gibt ein Video, wo es um PewDiePie geht, der seit einen bestimmten Artikel des Wall Street Journals „quasi ein Nazi“ ist. Diese Aktion wird in Rucka’s Musikvideo parodiert.

Das Video wird jedoch in mehreren europäischen Ländern, darunter auch Schweiz, Österreich und Deutschland, nicht angezeigt. Stattdessen bekommt man die Meldung, dass das Video im jeweiligen Land nicht verfügbar ist. Diese Entscheidung kommt jedoch nicht vom YouTuber selbst und auch nicht von irgendwelchen Copyright Ansprüchen.

YouTube spielt sich in letzter Zeit mit automatisierten Methoden, um „Hassvideos“ (zB Videos mit beleidigenden Inhalten) zu blockieren.
Leider hat dieser Filter absolut keinen Sinn für Humor und versteht daher auch Satire nicht. Selbst wenn man den Eingeschränkten Modus deaktiviert hat, bleibt das Video gesperrt.

Umgehung der Ländersperre

Die Sperre lässt sich (derzeit) relativ einfach umgehen.

Nein, man benötigt keinen Proxy/VPN dazu, sondern man passt die URL einfach nur an.
Dies ist die Original URL des obigen Videos:

[code]https://www.youtube.com/watch?v=UkRDGwmRRHY[/code]

Wenn man diese URL nun, um folgendes erweitert: &gl=US,…

[code]https://www.youtube.com/watch?v=UkRDGwmRRHY&gl=US[/code]

…dann kann man das Video ansehen.
Alternativ kann man auch einfach auf der YouTube Seite ganz unten, das Land auf ein anderes einstellen, zB auf „US“, da es dort derzeit unzensiert bleibt, dank des 1st Amendments (welches wir hier leider nicht haben).

Was ist der Grund?

Anscheinend sucht dieser Filter nach bestimmten „Triggerwörtern“, in diesem Fall steht „Hitler“ im Titel des Videos, dies hat vermutlich den Filter reagieren lassen und die automatische Ländersperre aktiviert. Das selbe Video wurde auch auf einen anderen Kanal hochgeladen und dieses lässt sich auch in Österreich abspielen. Der einzige Unterschied ist einfach nur, dass die Triggerwörter aus dem Titel entfernt wurden.

Sollten Contentersteller zukünftig bemerken, dass deren Videos in manchen Ländern gesperrt sind, aber kein Copyright Anspruch die Ursache dafür ist, dann ist es vermutlich der Titel, die Beschreibung, oder die Keywords/Tags des Videos. Es sollte dann ausreichen einfach nur ein paar kleine Änderungen hier durchzuführen. Man könnte aber auch leetspeak dafür verwenden.

„Google Latitude“ kommt zurück

Google hat ein neues, aber gleichzeitig auch altes, Feature angekündigt, mit den man seinen Ort in Echtzeit teilen kann.

Dabei bleibt es dir überlassen, ob du dauerhaft, oder nur eine bestimmte Zeit deinen Ort teilen willst, vor allem aber kannst du auch selbst entscheiden mit wen du diesen Ort teilst.

Das erinnert sehr Google Latitude, welches vor wenigen Jahren eingestellt wurde, und eine „Lite“ Variante davon wurde in Google+ übernommen. Google hat dazu auch folgendes Video veröffentlicht:

Laut der Ankündigung, wird dieses Feature „demnächst“ weltweit ausgerollt.

Google stellt Panoramio ein

Panoramio Screenshot, Oktober 2016Wie Google heute in einem E-Mail an dessen Nutzer bekannt gegeben hat, wird der Fotodienst Panoramio per 4. November 2016 eingestellt.

Panoramio wurde ursprünglich für Landschaftsfotos gemacht und von Google aufgekauft, um damit Google Maps zu füttern.
Inzwischen ist dies jedoch nicht mehr notwendig, da Google Maps inzwischen mit Fotos aus Google Fotos und direkt in Maps gefüttert werden kann.

Wer noch Fotos auf Panoramio hat und diese sichern möchte, kann sich die Fotos via Google Takeout herunterladen.

Das „Holodeck“ wird Real

Wir sind endlich in einer Zeit angelangt, in der Wünsche und Träume wahr werden können.
Nunja,…fast. Mit den vielen Neuerungen im Bereich der Virtuellen Realität (VR) werden zumindest die Wünsche und Träume von denjenigen wahr, die sich schon seit den 90ern, oder gar noch länger, nach einer VR sehnen.
Was damals ausschließlich nur in Science-Fiction Geschichten möglich war, ist nun real.

Mit der „Vive“ von HTC und Valve ist sogar das Gehen im virtuellen Raum möglich. Damit ist man bereits mit einem Fuß im „Holodeck„.
Nicht nur das, man steht nun auch öfters während dem Spielen, bzw. man bewegt sich weitaus mehr. Virtuelle Realität ist weitaus mehr als nur ein simples „Gimmick“ (wie zB 3D), ich denke, dass es sogar die Zukunft von Spielen sein wird, da VR neue Möglichkeiten und Genres -die teilweise noch entdeckt werden müssen- bringen wird. Es wird aber nicht bei Spielen bleiben, ich kann mir durchaus vorstellen, dass sich VR auch in anderen Bereichen des Lebens einmischen wird.

Kommen wir nun zu zwei Videos, die HTC Vive in Aktion zeigen.
Man sollte bedenken, dass keins dieser Videos die virtuelle Realität so darstellen kann, wie sie wirklich ist. Um die virtuelle Realität wirklich „sehen“ zu können, müsste man sich ein VR-Headset aufsetzen, nur so funktioniert es.

 

Das erste Video ist von Valve/HTC selbst und zeigt wie verschiedene Leute, verschiedene VR-Spiele mit HTC Vive spielen.
Das zweite Video kommt von Google und zeigt „Tilt Brush„, ein Programm für Artisten, welches ermöglicht in der virtuellen Welt zu zeichnen.
Tilt Brush ist kostenlos dabei, wenn man HTC Vive bestellt, ist jedoch nur ein limitiertes Angebot, unter normalen Umständen kostet das Programm derzeit 27,99 € und kann über Steam erworben werden.

Wie auch immer; Wir blicken auf eine interessante Zukunft.

YouTube wird wieder von Google+ abgetrennt? – Wieso?

Wie Google vor kurzem bekannt gab, werden nun die YouTube Kommentare wieder von den Google+ Kommentaren getrennt.
Was die Google+ Seiten für die YouTube Channels angeht, so kann man die in den nächsten Wochen wieder trennen und für die Kanalbetreiber ist es zukünftig nicht mehr notwendig eine Google+ Seite anzulegen (man kann es weiterhin freiwillig machen, man muss aber nicht mehr).

Ich finde es seltsam, dass man dies jetzt wieder voneinander trennt, da sich die Leute nun endlich daran gewöhnt haben.

Was die ganzen Trennungen in der Vergangenheit angeht, bin ich etwas unglücklich darüber.
Es scheint so als wären die abgetrennten Versionen eher kastrierte Versionen (was die Funktionen angeht).
Ein Beispiel: Ich weiß nämlich noch immer nicht, wo man die automatischen Verbesserungen der Fotos im neuen Google Fotos einstellen kann. Ich finde dazu keine Einstellungsmöglichkeiten.

Im „alten“ Google+ Fotos ist dieses Feature aktiviert und funktioniert auch.
Es geht mir darum, dass neu hochgeladene Fotos automatisch verbessert werden (Helligkeit, Farbe, Kontrast, etc.). Leider will man das alte Google+ Fotos im August auch komplett einstellen.
Im neuen Google Fotos gibt es diese Funktion zwar auch, aber nicht mehr automatisch. Das heißt, man muss die „Automatische Bildkorrektur“ bei jedem Bild einzeln vornehmen.
Die automatische Bildkorrektur war nämlich ein sehr beliebtes Feature bei den Google+ Fotos.

Was passiert mit Google Plus?

Ich habe immer wieder gesagt, dass Google Plus nicht tot ist. Und das sage ich auch weiterhin.
Aber es scheint mir so, als würde Google das Google Plus vollständig, mit all den aktiven Leuten darin töten wollen.
Hangouts wurde abgetrennt, Fotos wurde abgetrennt, beides sind Hauptbestandteile von Google Plus (gewesen). Und jetzt wird auch noch YouTube abgetrennt, welches sie erst vor ca. ein bis zwei Jahren mühevoll zusammensetzten.

In Google Plus gab es leider schon lange keine großartigen Neuerungen mehr, seitdem Vic Gundotra Google verlassen hat. Ich sage nicht, dass sich keiner mehr um G+ kümmert, was ich aber sage ist, dass es keine großartigen Neuerungen mehr gegeben hat, und das Abtrennen der Google+ Features hier nicht wirklich weiterhilft. – Google Plus will von den -sogenannten- „Geistern“ weiterhin verwendet werden, da es (vom Niveau her) dort weitaus besser zugeht, als in anderen Netzen (ohne jetzt Namen nennen zu wollen).

Ich bin und bleibe skeptisch, hoffe aber, dass alles gut ausgeht und ich mich nur irre.

„Blackbox“ Video vom Unfall mit den selbstfahrenden Auto

Ok, als kleiner Zusatz zu einen vergangenen Blogbeitrag, hier ein Video:

Wie man in diesen Video eindeutig erkennen kann, war das selbstfahrende Auto NICHT an diesen Unfall Schuld.
Diese Unfälle passieren recht häufig und zeigen vor allem eines auf, nämlich dass Autofahrer sehr unvorsichtig sind.

Das selbstfahrende Auto hat nicht „plötzlich abgebremst“, also auch kein Grund dem selbstfahrendem Auto die Schuld zu geben. Die Schuld hier allein trägt der Fahrer, der dem selbstfahrendem Auto hinten reingefahren ist.
Der Fahrer hatte genügend Zeit, um auf die stehenden Autos vor ihm reagieren zu können, war aber vermutlich mit den Versenden „wichtiger“ SMS beschäftigt, was die konstante Geschwindigkeit erklären könnte.

Google hat seine Autos schon seit mehreren Jahren auf der Straße, sowohl auf „Teststraßen“, in „Teststädten“, als auch im echten Verkehr.
Bis jetzt haben die selbstfahrenden Autos keinen einzigen Unfall verursacht.
Irgendwann wird vielleicht einer passieren, aber das Ergebnis ist das Selbe: Mit selbstfahrenden Autos lassen sich Unfälle drastisch reduzieren (wenn nicht sogar auf 0 reduzieren).

Selbstfahrende Autos sollten also in naher Zukunft verpflichtend sein.
Hier werden sicherlich ein paar Autofahrer auf die Barrikaden gehen, aber sorry, ihr seid nun mal eine potentielle Gefahr für die Umgebung, denn es könnte auch mal für euch eine SMS wichtig sein, auf die ihr sofort antworten müsst…

Google’s selbstfahrende Autos haben keinen einzigen Unfall verursacht

Selbstfahrendes Auto, Google's Prototyp (AP Photo/Google)

Seit 2009 sind die selbstfahrenden Autos von Google unterwegs und kein einziges mal haben diese einen Unfall verursacht.

Was? Überrascht? Weil andere Medien etwas anderes darüber berichten?
Überrascht, weil im Titel dieses Beitrags die Wahrheit kurz & bündig dargestellt wird?

 

Medien lieben reißerische Titel.

Der Artikel der Futurezone zum Beispiel. Natürlich ist die FZ nicht die einzige Online-Zeitschrift, die so reagiert.
Im Titel steht „Google: Elf Unfälle mit selbstfahrenden Autos„, was suggeriert, dass die selbstfahrenden Autos  in elf Unfälle verursacht hat (natürlich steht das nicht direkt im Titel, aber es suggeriert).
Im Artikel selbst steht dann „Keines der selbstfahrenden Autos habe die Unfälle verursacht„.

Dass solche Titel einen negativen Einfluss haben, sollten Geschichten, wie zB Dampfen (E-Zigaretten) und auch GamerGate zeigen.
Bei diesen (kontroversen) Themen werden „Reizwörter“ im Titel positioniert, damit die Leute ja den Link anklicken („Clickbait“).
Das funktioniert jedoch nicht immer, einige viele ignorieren den gesamten Artikel und konzentrieren sich meist nur auf den Titel, bzw. auf den ersten Absatz in einen Artikel.
Was im Titel und ersten Absatz steht wird schon stimmen…“ denken sich manche Leute. Dadurch, dass solche Falschmeldungen an die Leute weitergegeben werden, machen diese sich dann ein falsches Bild vom Thema.
Ein Beweis ist eben der obige Artikel von der FZ.
Dampfen ist auch nicht unbedingt gefährlicher als Rauchen  (auch wenn das manche Medien so erzählen)
GamerGate ist auch keine frauenfeindliche Hassgruppe (dieses Gerücht verbreiten Medien auch gerne).

Was ich damit sagen will:

Fallt nicht auf Clickbait rein, seid vorsichtig und denkt immer logisch nach, stellt euch selbst ein paar kritische Fragen zum jeweiligen Artikel (zB „Kann das wirklich so stimmen? Kann das wirklich so passiert sein?„, etc.) – Wenn es zwei, oder mehrere Seiten zu einer Geschichte gibt, dann hört euch immer alle an (zB Politik).

Verleger in Österreich wollen Geld von Google

GoogleNewsATSoso, die österreichischen Verlage wollen also von Google Geld sehen, dafür, dass Google auf ihre Seiten verlinkt und zahlreiche User auf deren ihre Seiten führt.
Anscheinend hat man nichts daraus gelernt, ich sage nur Spanien und Deutschland.
Spanien will das Leistungsschutzrecht wieder los werden, weil es sich negativ auf die Besucherzahlen auswirkt und in Deutschland bekommt Google „Gratislizenzen“ von den Verlagen, damit die Seiten weiterhin in Google News aufgelistet werden.

Es ist erstaunlich, dass man in Österreich das Selbe einführen will, sogar noch strenger, als zB in Deutschland.

Die Verlage machen anscheinend „Verluste“, wenn Google die Besucher auf ihre Seiten verweist.
Natürlich ist das ein Blödsinn, denn die Verlage bekommen mehr Besucher, was wiederum bedeutet, dass mehr Werbeanzeigen geschalten werden und dadurch mehr Geld in die Kassen der Verlage fließen.

Wie man im Kurier lesen kann, wurde das Leistungsschutzrecht verschoben, da es jetzt noch von der EU-Komission überprüft werden muss. Der Kurier hat das Wort „Galgenfrist“ richtigerweise auch unter Anführungszeichen gesetzt, denn Tatsache ist nun mal, dass Google seinen Dienst (leider) in Österreich einstellen wird, sollte es soweit kommen. Die Galgenfrist setzen sich die Verlage selbst, die werden hier Verluste machen.

Das Leistungsschutzrecht würde auch österreichische Start-Ups (zB: storyclash.com), oder internationale Firmen betreffen, die eine Niederlassung in Österreich haben.
Wenn diese Firmen keine Niederlassung in Österreich haben, sind sie vom Leistungsschutzrecht nicht betroffen.