YouTube ändert Teilnahmebedingungen für die YT-Partnerschaft

YouTube hat im Creator Blog eine Änderung für YouTuber angekündigt, die vor allem kleinere YouTuber eher betrifft.

In Kürze werden alle zukünftig, neuen YouTube Partner 10.000 Views haben müssen, um am YouTube Partner Programm teilnehmen zu können.
Erst wenn diese Voraussetzung erfüllt wurde, kann der Videouploader einer Partnerschaft mit YouTube anfordern und wird dann manuell überprüft und freigeschalten, wenn nicht gegen irgendwelche YouTube Regeln (zB Community Guidelines, oder werbefreundliche Inhalte) verstoßen wird.

Für YouTuber, die bereits YouTube Partner sind, aber noch keine 10.000 Views erreicht haben, deren Werbeschaltungen werden derzeit deaktiviert und später dann wieder automatisch aktiviert, sobald die 10.000 Views erreicht wurden.
Die 10.000 Views betrifft nicht jedes Videos einzeln, sondern gesamt.

Hintergrund

Der offizielle Grund dafür ist, dass man damit betrügerische Channels vermeiden will, die zB den Content von anderen YouTubern stehlen und neu hochladen, um Werbung zu machen.
Jedoch vermuten viele YouTuber, dass es eher etwas damit zu tun hat, dass Medien plötzlich jeden fälschlicherweise als Nazi  darstellt und Firmen dadurch in Panik versetzt wurden und daher ihre Werbeanzeigen zurückgezogen haben.
Ein weiterer Grund könnte -der vor allem in Europa- angestrebte Kampf gegen „Hatespeech“ und „Fake-News“ sein.
Die Definition von „Hatespeech“ ist so sehr dehnbar, dass letztendlich alles reinfallen kann, was nur in irgendeiner Form, irgendwen „beleidigen“ könnte.
Was Fake News angeht, möchte man sogar von Firmen 50.000.000 Euro als Strafe einkassieren, wenn sie „Fake News“ nicht löschen.
Dies hört sich ja eigentlich vielleicht „positiv“ an, ist es aber überhaupt nicht. Wie man oben sieht, haben alte, traditionelle Medien Nachrichten über PewDiePie und JonTron geschrieben. PewDiePie verlor den Vertrag mit YouTube Red und Maker Studios (Disney), JonTron, dessen Stimme für ein Spiel gedacht hat, wurde aus diesen Spiel als Reaktion rausgeschnitten.
Die Firmen reagierten hier auf den medialen und sozialen Druck. Jedoch ist es so, dass die Nachrichten im Wall Street Journal & Co. eigentlich Fake News sind, welche noch immer öffentlich sind.

Es scheint so, als würde YouTube bewusst Werbetreibende davon abhalten, Werbung zu schalten.
Im folgenden Video wird darüber berichtet, wie ein Werbetreibender bewusst Werbung auf David Pakman’s Channel schaltet, jedoch so gut wie nie angezeigt wird.

Es bleibt abzuwarten, wie sich das alles weiter entwickelt.
Es ist davon auszugehen, dass sich das alles auch wieder beruhigt, immerhin macht YouTube seit April nur noch Verluste.

YouTube hat ein Zensurproblem & w13 m4n d45 pr0bl3m um63h3n k4nn

Nicht nur Twitter ist davon betroffen, auch YouTube beginnt nun mit Zensurmaßnahmen.

Ein gutes Beispiel ist zB ein Video von Rucka Ali, ein YouTuber, der Satirevideos macht.

Es gibt ein Video, wo es um PewDiePie geht, der seit einen bestimmten Artikel des Wall Street Journals „quasi ein Nazi“ ist. Diese Aktion wird in Rucka’s Musikvideo parodiert.

Das Video wird jedoch in mehreren europäischen Ländern, darunter auch Schweiz, Österreich und Deutschland, nicht angezeigt. Stattdessen bekommt man die Meldung, dass das Video im jeweiligen Land nicht verfügbar ist. Diese Entscheidung kommt jedoch nicht vom YouTuber selbst und auch nicht von irgendwelchen Copyright Ansprüchen.

YouTube spielt sich in letzter Zeit mit automatisierten Methoden, um „Hassvideos“ (zB Videos mit beleidigenden Inhalten) zu blockieren.
Leider hat dieser Filter absolut keinen Sinn für Humor und versteht daher auch Satire nicht. Selbst wenn man den Eingeschränkten Modus deaktiviert hat, bleibt das Video gesperrt.

Umgehung der Ländersperre

Die Sperre lässt sich (derzeit) relativ einfach umgehen.

Nein, man benötigt keinen Proxy/VPN dazu, sondern man passt die URL einfach nur an.
Dies ist die Original URL des obigen Videos:

https://www.youtube.com/watch?v=UkRDGwmRRHY

Wenn man diese URL nun, um folgendes erweitert: &gl=US,…

https://www.youtube.com/watch?v=UkRDGwmRRHY&gl=US

…dann kann man das Video ansehen.
Alternativ kann man auch einfach auf der YouTube Seite ganz unten, das Land auf ein anderes einstellen, zB auf „US“, da es dort derzeit unzensiert bleibt, dank des 1st Amendments (welches wir hier leider nicht haben).

Was ist der Grund?

Anscheinend sucht dieser Filter nach bestimmten „Triggerwörtern“, in diesem Fall steht „Hitler“ im Titel des Videos, dies hat vermutlich den Filter reagieren lassen und die automatische Ländersperre aktiviert. Das selbe Video wurde auch auf einen anderen Kanal hochgeladen und dieses lässt sich auch in Österreich abspielen. Der einzige Unterschied ist einfach nur, dass die Triggerwörter aus dem Titel entfernt wurden.

Sollten Contentersteller zukünftig bemerken, dass deren Videos in manchen Ländern gesperrt sind, aber kein Copyright Anspruch die Ursache dafür ist, dann ist es vermutlich der Titel, die Beschreibung, oder die Keywords/Tags des Videos. Es sollte dann ausreichen einfach nur ein paar kleine Änderungen hier durchzuführen. Man könnte aber auch leetspeak dafür verwenden.

„Google Latitude“ kommt zurück

Google hat ein neues, aber gleichzeitig auch altes, Feature angekündigt, mit den man seinen Ort in Echtzeit teilen kann.

Dabei bleibt es dir überlassen, ob du dauerhaft, oder nur eine bestimmte Zeit deinen Ort teilen willst, vor allem aber kannst du auch selbst entscheiden mit wen du diesen Ort teilst.

Das erinnert sehr Google Latitude, welches vor wenigen Jahren eingestellt wurde, und eine „Lite“ Variante davon wurde in Google+ übernommen. Google hat dazu auch folgendes Video veröffentlicht:

Laut der Ankündigung, wird dieses Feature „demnächst“ weltweit ausgerollt.

„Eingeschränkten Modus“ auf YouTube deaktivieren

YouTube hat vor wenigen Tagen den „Eingeschränkten Modus“ verstärkt.
Der Modus war ursprünglich dafür da, dass Videos, die ab einen gewissen Alter freigegeben waren, hiermit nicht angezeigt werden.

YouTube arbeitet aber schon länger daran, um Videos mit „negativen Inhalt“ auszublenden, und hat diese Methode nun auch in den „Eingeschränkten Modus“ integriert.
Irgendwas scheint schief gelaufen zu sein, da sehr viele harmlose Videos ebenfalls davon betroffen sind.

So sind zum Beispiel alle Videos von PewDiePie betroffen, wer mit aktivierten eingeschränkten Modus auf sein Profil geht, der wird nur die Nachricht bekommen, dass dieser User/Kanal noch kein Video hochgeladen hat, was bei PewDiePie’s Kanal natürlich Schwachsinn ist.

Wenn man nun im „eingeschränkten Modus“ so ein „negatives“ Video aufruft, dann bekommt man folgendes Bild zu sehen:

Auf YouTube hat man auf jeder Seite die Möglichkeit den eingeschränkten Modus wieder zu deaktivieren.

Einfach auf „Eingeschränkter Modus“ klicken, „Aus“ auswählen und abschließend Speichern nicht vergessen.

Und schon kann man wieder alle Videos genießen.

Internet trollt Shia Labeouf (schon wieder)

Shia Labeouf hat die Aktion „He Will Not Divide Us“ gestartet, womit er gegen Präsident Trump „demonstrieren“ will. Der Live Stream wurde eingestellt, nachdem das Museum, die ihren Platz zur Verfügung gestellt hatten, nichts mehr damit zu tun haben wollten.

Der neue Platz war dann vorübergehend in der Nähe eines Theaters, aber auch dieser Ort, war ihn nicht passend. Deswegen hat er eine Flagge mit den Worten „He Will Not Divide Us“ auf einen Mast gehängt und diese Flagge per Live-Stream übertragen.

Der Fahnenmast steht an einen Ort, den Shia nicht genannt hat. Niemand wusste also wo dieser Fahnenmast war. Der Live-Stream zeigt auch nicht viel, da die Kamera nur auf die Fahne gerichtet ist, man sieht also nur wie die Fahne im Wind weht und den Himmel. Es gibt also absolut null Hinweise des Ortes im Livestream.

Dann kam /pol/ von 4Chan…

Mitglieder des 4Chan-Boards /pol/ („politisch inkorrekt“) haben mit der Hilfe der Sternkonstellation, den vorbeifliegenden Flugzeugen und dem Wetter, den Ort feststellen können.
Die Fahne wurde innerhalb von 24 Stunden nachdem sie aufgezogen wurde, entfernt und gegen eine „Make America Great Again“ Mütze und T-Shirt ausgetauscht.

Die Leute von 4Chan waren natürlich nicht die Einzigen, die Shia Labeouf getrollt haben. Komiker und Politischer Podcaster Steven Crowder hat ebenfalls den Live-Stream für seine Zwecke „missbraucht“. Normalerweise streamt Steven Crowder für seinen Podcast live von seinem Studio aus, aber dieses mal war er mal „live und vor Ort„. Es hat nicht lange gedauert, bis auch andere Leute eingetroffen sind, somit wurde in dieser Show auch mal das Publikum mit einbezogen, da die meisten, die sich zur Übertragung des Podcasts dazu gesinnten, Fans von Crowder waren.

Das Video hätte eigentlich am nächsten Tag veröffentlicht werden sollen, jedoch hat Shia Labeouf Copyright auf dieses Video beansprucht und war daher gesperrt.
Jetzt ist es aber endlich verfügbar.