Sonys NWZ-A845 im Test

Dieser Beitrag wurde vor 7 Jahren veröffentlicht und ist daher möglicherweise nicht mehr auf den neuesten Stand.

Als täglicher Musikgenießer benötigt man natürlich auch für unterwegs ein Gerät welches die Musik in klangvolle Musik umwandelt.

Bis jetzt habe ich immer einen Mini-Disc Player von Sony verwendet, bei dem ich vom Klang begeistert war, natürlich würde dieser Mini-Disc Player auch heute weiterhin funktionieren, jedoch benötigte ich etwas kleineres, flacheres für unterwegs.
Ich habe mich dabei für das NWZ-A845 entschieden.

Sony’s MZ-N510 (MiniDisc)

Bevor ich jedoch über das NWZ-A845 erzähle, möchte ich euch meinen Vorgänger zeigen, den MZ-N510.
Für diesen MiniDisc-Player benötigte ich nur eine AA-Batterie, die damals im Lieferumfang enthalten war und seitdem noch immer funktioniert (aufladbar), mit dieser einen Batterie funktionierte der Player ca. 1,5-2 Wochen.
Auch war die Klangqualität dieses Players (damals) unschlagbar. Ein weiterer Vorteil war die Fernbedienung, mit der man den Player steuern konnte, ohne ihn aus der  Tasche rauszunehmen.
Die Übertragung der Musikdateien zum MiniDisc Player funktioniert mit SonicStage.

 

Ohne Fernbedienung:

Sony’s NWZ-A845 wird ohne Fernbedienung ausgeliefert, man kann nur den Kopfhörer direkt am MP3 Player anschließen und jedesmal, wenn man ein Lied überspringen will, muss man den kleinen MP3 Player herauswühlen und steuern.
Auch die Betriebszeit des Akkus sind bei mir nicht gerade 29 Stunden -so wie es in der Beschreibung versprochen wird-, sondern sie reichen nur eine Arbeitswoche (2 Stunden pro Tag * 5 = ca. 10 Stunden), egal ob ich sie voll auflade, oder nur mit 80%, oder 90%, der Akku ist nach 5 Arbeitstagen wieder leer und muss aufgeladen werden.
Ein weiterer Nachteil ist, dass der MP3 Player (NWZ-A845) Installationsoftware hat, die sich automatisch installiert, wenn man den Player am USB Port anschließt. – Jedoch passiert nichts, wenn man ihn anschließt, er wird zwar von WinXP (SP3) als  Speichermedium erkannt, und sind tatsächlich Setup/Installationsprogramme darauf, jedoch lassen sich diese nicht ausführen/starten. Auch das Übertragen der MP3 Dateien in den jeweiligen Musikordner funktioniert nicht, da das “Speichermedium nicht reagiert bzw. überlastet ist”. Wenn man sich Content Transfer (das ist das Programm welches sich eigentlich installieren sollte, wenn man den Player anschließt) manuell runterlädt und installiert, dann erkennt das Programm nie, dass der Player angeschlossen ist und besteht weiterhin darauf, dass man das Gerät erst mal anschließt. – Zwar ist somit Content Transfer eigentlich komplett sinnlos, jedoch kann man trotzdem die Musik mittels Windows Media Player, oder WinAMP (Ja, das funktionierte tatsächlich, ich war überrascht) übertragen. – unter Linux ist es noch einfacher, dort braucht man nur anstecken und die Dateien in den Musik Ordner des MP3 Players kopieren, unter Windows sollte diese Methode zwar auch funktionieren, tut es aber nicht.

Unfassbare Klangqualität:

Der Klang hat mich tadellos begeistert. Für den guten Klang sorgt -unter anderem auch- der Kopfhörer MDR-NC033. Diese Kopfhörer sind wie Ohrenstöpsel, das Ohr wird abgedichtet, Geräusche von außen kommen garnicht/minimal herein, dadurch kann man sich wirklich die Musik anhören und nicht den Lärm von den man normalerweise umgeben ist. Die Kopfhörer halten die Klangqualität aus, als wäre man live bei einem Konzert und man spürt den Bass durch sich durch. – Der Player hat natürlich auch genügend Einstellungsmöglichkeiten um den Klang anzupassen. – Der Player hat auch Noice Canceling, was bei mir jedoch nur für Aussetzer in der Musik sorgt. Ein weiterer Vorteil für unterwegs, man kann auch normales Radio hören/empfangen. Die Bedienung des Geräts ist -trotz vieler Einstellungsmöglichkeiten- einfach gehalten. Auch gibt es mehrere Wiedergabeoptionen (zB Alle Lieder mit Shuffle und Repeat, oder nur Lieder eines bestimmten Interpreten, etc.).

Zwar hat dieser Player für mich ein paar Nachteile, mit denen ich jedoch leben kann. Jedoch ist die Klangqualität unschlagbar, was für mich das Wichtigste ist.

Edit/Update, 06.02.2011:

Inzwischen habe ich Windows 7 als Betriebssystem, daher konnte ich nun auch den Content Transfer testen, der auf Windows XP bei mir nicht funktioniert hat. Ich muss schon sagen, der Content Transfer ist nützlich und einfach aufgebaut.

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