Spielbericht: Postal 2 (Apocalypse Weekend)

In Postal 2 steuerst du den Postal Dude, welcher in der Kleinstadt namens “Paradise” wohnt.

Postal Dude hat eine nörgelnde Frau und wohnt mit ihr gemeinsam in einem Wohnwagen, seinen Job hat er bei der Firma “RWS” (“Running with Scissors” – die Hersteller des Spiels). 

Die Aufgaben des Postal Dudes sind ganz normale, alltägliche Aufgaben: Milch einkaufen, Buch zur Bibliothek bringen, Weihnachtsbaum besorgen, etc., blöderweise geht aber immer irgendwas schief.

Der Postal Dude arbeitet also für einen Spielehersteller, als er dort ankam, warteten bereits die Demonstranten, welche gerade gegen gewaltätige Spiele protestieren. Nachdem der Postal Dude von seinem Firmenchef Vince Desi (Chef von RWS) seinen Scheck erhalten hat und erfahren hat, dass er gefeuert wurde, stürmten (ironischerweise) die “Gegen Gewalt”-Protestanten das Firmengebäude und wollten die Firma terrorisieren.

Auch wenn der Postal Dude nur ein Buch in die Bibliothek zurückbringen will, muss er sich ein paar Demonstranten stellen, welche sich für Bäume einsetzen. Mit den Slogan “Save a tree, Burn a book” (“Rettet die Bäume, verbrennt Bücher”) und dem Argument, dass auch Hitler Bücher laß, wollten die Demonstranten, dass man keine Bäume für Bücher verschwendet.
Nachdem der Postal Dude nun sein Buch zurück gebracht hat, hatten die Demonstranten die Bibliothek angezunden, jetzt heißt’s: Beeilung.
Natürlich hat der Dude auch andere Aufgaben, wie zB seinen Vatern auf das Grab zu pissen.
Sobald er das macht, wird er von sogenannten “Rednecks” bewusstlosgeschlagen und in einen “GIMP” Anzug gesteckt, um ihn später sexuell zu missbrauchen.

Allerdings kann der Postal Dude doch entkommen, bemerkt aber dass -wo auch immer er sich befindet- in dieser Fabrik weitere “Rednecks” sind, die ihn “benutzen” wollen.

Der Dude findet ja doch raus aus dem Gebäude, muss sich nun aber der Öffentlichkeit stellen und sich eine neue Kleidung besorgen, dabei werden ihn die Bewohner von Paradise einwenig “Schief” anreden.

Auch sein “Onkel Dave” hat Geburtstag und feiert eine Riesenparty und die Polizei sowie das ATF und Militär ist ebenfalls dabei, da sie glauben, dass Onkel Dave und seine Gefolgsleute eine religiöse Selbstmordparty feiern.

Nunja, der Dude muss ihn vorher ja noch das Geschenk überreichen, und schon stürmt die Polizei das Grundstück.

Die Story von Postal 2 ist eigentlich ganz normal, denn es sind ganz normale Alltagsaufträge zu erledigen, dass allerdings immer etwas dabei schief geht, ist der Nebeneffekt.
Das Spiel hat auch so seine eigenen Waffen, neben Bazooka, Maschinengewehr, Schrotflinte und anderen Waffen, gibt es auch noch die Möglichkeit die Katze auf die Schrotflinte zu “befestigen” und als Schalldämpfer zu benutzen, sollte man mit so einen “Schalldämpfer” herumlaufen, dann kann man sehr schnell merken, dass sich die Katze “wohlfühlt”, schließlich steckt ja die Schrotflinte rektal in ihr drinnen.

Eine weitere “Waffe” ist auch die Schaufel, was man damit alles machen kann, kann man sich ja wohl denken.

Auch eine “besondere Waffe” ist das urinieren, man kann zwar die Leute nicht ausschalten damit, aber zumindest mal ablenken, denn nachdem sie vom Dude an-uriniert wurden, müssen sie sich mal übergeben.
Als Ablenkungsmanöver also auch sehr nützlich.

Der letzte Teil des Spiels (Freitag) endet in einer Apocalypse, allerdings ist das Spiel dann zu Ende. Deswegen gibt es ein Add-On namens “Apocalypse Weekend“, mit diesen Add-On kann man auch noch den Samstag und Sonntag spielen und fangt dort an, wo das Spiel geendet hat, nämlich bei der Apocalypse.
Auch in Apocalypse Weekend sind die selben Waffen dabei und wurden um ein paar weitere erweitert, wie zB einen Hammer, einer Sense und einer Machete, die Machete kann natürlich auch als “Bommerang” Machete benutzt werden.

Zusammenfassung:
Das Spiel Postal 2 hat im Prinzip normale Aufträge, aber es geht immer irgendetwas schief.
Es ist ein brutales Spiel, aber sehr auf schwarzen Humor aufgebaut, die Auswahl an Waffen ist sehr groß und die Spielewelt mit deren über 150 eigenen, individuellen Charakteren sehr abwechslungsreich.

In einigen Ländern ist das Spiel verboten, aufgrund der Gewalt (wobei es andere Spiele gibt, mit den gleichen Anteil an Gewalt), ich glaube eher, es ist der Sinn von Humor, der nicht für jeden erträglich ist.
Wer allerdings auf schwarzen Humor steht, wird auch auf dieses Spiel stehen.

Die Möglichkeiten in diesem Spiel sind beinahe unbegrenzt, man kann so ziemlich alles machen.

Hier noch als Nebengeschmack ein Video aus Postal 2.

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