Spielbericht: Transformers – War for Cybertron

Als ich im Dezember 2009 davon hörte, dass High Moon Studios & Activision heimlich an einen neuen Transformers Game arbeiten, war mir zuerst nicht ganz klar, was ich davon halten soll und ich dachte, dass dieses Spiel einfach nur für den nächsten Film gedacht ist.
Aber NEIN, es ist ein komplett eigenständiges Spiel und hat nichts mit den Filmen zu tun. Tatsache ist, dass War for Cybertron (auf Deutsch: “Kampf um Cybertron”) eigentlich ein Prequel zu allem, was bis jetzt in der Transformers Geschichte passiert ist, ist.
War for Cybertron ist also die Vorgeschichte von allem, was bis  jetzt passiert ist. – Schon wurde die ganze Sache interessanter.

Das Spiel ist definitiv nicht so langweilig, wie die Spiele die zum Film erschienen ist, nur damit das mal klar ist.
Der Gegenteil ist der Fall, es ist pure Action begleitet mit einer spannenden, düsteren Story.

Die Story:

Für die Story gibt es zwei Kampagnen, die Decepticon- und die Autobot Kampagne, wobei einem die Entscheidung überlassen bleibt, mit welcher Kampagne man anfangen will. Da jedoch die Decepticon Kampagne die Vorgeschichte zur Autobot Kampagne ist, ist es empfehlenswert zuerst mit der Decepticon Kampagne anzufangen. Megatron ist zwar noch nicht der Anführer der Decepticons, aber er ist überzeugt davon, spätestens als er Dark Energon in sich trägt. Obwohl die Decepticons eigentlich die Bösen sind, sieht das Megatron nicht so, denn er will nur das Beste für den Planeten, jedoch stimmen dem nicht alle zu und bekämpfen ihn (Autobots). Die “Freuendschaft” mit Starscream musste erst “erkämpft” werden. Die Geschichte fängt also ganz vom Anfang an. – Auch in der Autobot Kampagne kannten sich noch nicht alle. Der Anführer der Autobots war Zeta Prime, jedoch wurde dieser Gefangen gehalten und starb letzten Endes, seitdem wurde Optimus als Prime anerkannt, obwohl er das eigentlich zuvor nicht wollte.
Nachdem die Decepticons Cybertron eingenommen hatten und die Autobots den Kern des Planeten nicht mehr retten konnten mussten sie evakuieren, einige blieben aber noch… – Hier endet die Geschichte und laut Game Director Matt Tieger könnte ein weiterer Teil dazu folgen.

Die Grafik:

Die Engine im Spiel ist  die Unreal3 Engine, wer diese kennt, kann sich auch vorstellen, wie die Grafik im Spiel ist. Licht- und Schatteneffekte, sowie detailreiche Landschaften sorgen für eine realistische Umgebung (mal abgesehen davon, dass es um einen außerirdischen Planeten geht).
Bilder sagen jedoch mehr als Tausend Worte:

Der Sound/Die Musik:

Die Geräusche die die Transformers von sich geben sind einzigartig und passen jeweils, auch die Sounds der Waffen hören sich kraftvoll an und die Musik passt sich auch der jeweiligen Szene an, es sind meist orchestralische Musik und teilweise rockige Musik, je nach Situation.
Was die Stimmen angeht (Englische Stimmen), so ist es leider so, dass nur Peter Cullen Optimus’ Stimme macht, genauso wie in der TV-Serie und Live-Action Filmen, die anderen Charaktere werden von anderen Leuten gesprochen als damals vor 25 Jahren, jedoch hören sich die Stimmen fast wie die Originalsprecher an. Selbst der “Erzähler” (Steven Blum) hört sich so an wie der Erzähler in der TV-Serie, ist aber trotzdem eine komplett andere Person.

Die Steuerung (PC):

Und hier kommen wir wahrscheinlich zum einzigen Manko des Spiels.
Zwar passt die Steuerung so wie bei jeden Shooter Game (W,A,S,D ist die Bewegung, linke Maustaste um zu schießen, E-Taste für Aktionen, etc.), jedoch hat man nicht die Möglichkeit diese selbst anzupassen. Auch was die Mausempfindlichkeit angeht, kann man diese leider nicht anpassen.
Die Steuerung ist für mich nichts Neues, also ich bin sie so gewohnt, jedoch könnten andere Spieler damit ein Problem haben, dennoch ist es relativ einfach sich darauf umzugewöhnen, da diese Steuerung bei den meisten Shootergames standard sind. – Mausempfindlichkeit würde ich trotzdem gerne umstellen können…
Was die Transformation angeht, so ist es nicht notwendig die Transformationstaste (F) gedrückt zu halten.

Der Multiplayermodus:

Den Multiplayer habe ich bis jetzt nur angetestet, es gibt auch hier verschiedene Spielmodi, unter anderem auch die bekannten Deathmatch und Team-Deathmatch.
Zusätzlich gibt es ein Punktesystem, welches abgespeichert wird, je mehr Punkte du sammelst, desto höher wird auch dein Level.
Es gibt verschiedene Charakterarten, zB Scout, Soldier, Leader und Scientist. Jeder dieser Klassen hat eigene Fähigkeiten, die den anderen Mitspielern im Team zu Gute kommen können.
Auch den Singleplayer kann man im Co-Op Modus mit 2 weiteren Freunden spielen. – Weiters ist es möglich auch eigene Transformer zu erstellen bzw. dessen Farbe auszuwählen, oder bestimmte Waffen zu geben.

Zusammengefasst:

Transformers: War for Cybertron ist ein dramtisches, actionreiches, düsteres und chaotisches Kriegsspiel, welches auf einen sterbenden Planeten stattfindet. Nicht nur Transformersfans können sich über viele Anspielungen zur Transformers G1 freuen, auch nicht Transformersfans bekommen hier einen ordentlichen Third-Person-Shooter, nur dass es “menschliche Soldaten” sind, sind es diesmal außerirdische Roboter. Videoclips erzählen die Geschichte und die Musik und Soundeffekte untermalen diese Geschichte während dem Spielen.

Fortsetzung:Die Fortsetzung zu War for Cybertron wurde angeküdigt, nämlich Transformers: Fall of Cybertron, auch für den PC!

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