Was hat #GamerGate mit Feminismus zu tun?

Dieser Beitrag wurde vor 3 Jahren, 8 Monaten veröffentlicht und ist daher möglicherweise nicht mehr auf den neuesten Stand.

Dieses Thema ist etwas schwierig und komplex.
Nein, Blödsinn, eigentlich ist es einfach,… aber irgendwie doch nicht.

Manche von euch haben das Thema vielleicht mitbekommen, welches seit ca. zwei, drei Wochen viele Gamer in rage bringt.

Es ist ja eigentlich nichts Neues, dass @femfreq (Anita Saarkesian) auf viele Spiele eintritt, da sie der Meinung ist, dass die meisten Spiele sexistisch sind. (Ja, auch Super Mario!)
Es ist nichts Neues, dass sie den Kontext komplett durcheinander wirft und es ist auch nichts Neues, dass sie eigentlich gar keine Gamerin ist, sondern einfach nur eine YouTuberin, die ihre Meinung bekannt gibt.

Man kann ihr zustimmen, oder auch nicht, man kann sie auch für eine faschistische Feministin halten, oder auch nicht und ja, ihre Tweets machen den Eindruck, als würde sie gegen Gamer hetzen. Mich interessiert das alles aber überhaupt nicht. Ich ignoriere so ziemlich alles von ihr.
Und obwohl ich eigentlich nur selten ihrer Meinung bin, würde ich nie auf die Idee kommen, ihr, oder ihrer Familie (oder sonst wem) mit Gewalt zu drohen!

Die Reaktion von diesen einen User finde ich eigentlich schrecklich und der User sollte auch dementsprechend bestraft werden, dennoch würde ich mich nie dafür bei ihr entschuldigen, nur weil ich ein Gamer bin. Ein User (das muss nicht einmal ein Gamer sein) baut Scheiße und alle sollen darunter leiden, Nein, das kann es nicht sein.

Was ich noch besonders schlimm finde, ist, dass über 1000 Spieleentwickler einen offenen Brief geschrieben haben, der dazu quasi aufruft, andere Geschlechter, sexuelle Orientierungen, Rasse, etc. zu respektieren.
Dies hört sich jetzt eigentlich ganz positiv an. Jedoch hinterlässt es einen kleinen bitteren Nachgeschmack.
Es scheint nämlich, als würden die Entwickler selbst davon ausgehen, dass diverse Gamer Sexisten sind, bzw. scheint es so als könnten sie den Spielern selbst nicht mehr vertrauen.

Das größte Problem ist jedoch, -und da kommt nun #GamerGate ins Spiel- dass die Medien einen Haufen Scheiße berichten. So soll zB die “Gamer Rasse” (als Kultur) ausgestorben sein.
Zur Erinnerung: Ein Trottel/Troll hat Anita bedroht, und die Medien berichten darüber, dass die Spieler quasi nur aus solchen Leuten besteht. – Da läuft doch was falsch, oder? – Wie kann EIN Arschloch so eine Reaktion in den Medien auslösen? Wie ist das möglich? Es sollte ja inzwischen schon längst bekannt sein, dass das Internet aus zahlreichen  Trollen besteht und dass Beschimpfungen eigentlich nichts abnormales sind.
Die Beste Lösung: Einfach ignorieren! – Gut, in diesem Fall, kann man die Polizei rufen, da es sich ja um eine Morddrohung handelt.

Der Kerl (wenn er denn überhaupt einer ist), ist vermutlich ein pubertierender Teenager, der einfach nur nach Aufmerksamkeit suchte und ihr habt sie ihm gegeben, Gratulation!

Es geht nicht um Frauen!
Das Problem sind nicht die Frauen, die Spiele entwickeln, oder Spiele spielen, sondern das Problem sind die Medien, die einen Blödsinn erzählen, um das Thema Sexismus aufrecht zu erhalten.
Demnach sind Gamer nämlich weiße Knaben, die im Keller bei ihren Eltern wohnen. Diese Aussage ist mehr als rassistisch und kommt ausgerechnet von den Medien, die ständig predigen nicht so zu sein.
Spieler schert es einen Dreck, ob jemand männlich, weiblich, schwarz, weiß, grün, oder hetereo-/homosexuell ist.
Solange man die Spiele genießen kann.

Manche Medien haben dies nicht begriffen und lassen sich lieber von ein paar möchtegern-Helden, wie zB Anita Saarkesian beeinflussen.

Christina Hoff Sommers von “Factual Feminist” sagt sogar, dass die meisten Spieler heute weiblich sind, sie behauptet auch, dass Videospiele nicht Frauenfeindlich sind.

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Wer weitere Details zu diesen Thema nachlesen will, bzw. genau wissen will, um welche Medien und Artikel es sich handelt und wer auch die ganze Vorgeschichte lesen will, der kann dies hier tun (Englisch).

Ich habe in letzter Zeit immer öfter festgestellt, dass Medien Lügengeschichten verbreiten (zB hier), um einfach nur die Leute mit einer “Breaking News” (die keine ist) Besucher auf ihre Seiten zu locken. Anscheinend besitzen Medien einfach keine Moral mehr. Sie predigen sie nur ihren Lesern vor.

UPDATE:
Ein kleines Update dazu: Mir ist klar, dass das Thema eigentlich komplexer ist, meine Darstellung sollte jedoch einfach bleiben. Bei GamerGate geht es um die falsche Darstellung von Gamern in den Medien.

@MoonShadeOsu hat mir dazu ein Bild geschickt, über welches ich in meinen Recherchen drübergestolpert bin.
Es zeigt die Kurzfassung (auf englisch).

https://twitter.com/MoonShadeOsu/status/512805880497045504

Das Bild am Besten in einen neuen Fenster öffnen.

 

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Ein Kommentar

  1. Also ich bin Gamerin und das seit 10 Jahren. Noch nie wäre mir da Sexismus unter gekommen.

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