Verleger in Österreich wollen Geld von Google

Dieser Beitrag wurde vor 2 Jahren, 11 Monaten veröffentlicht und ist daher möglicherweise nicht mehr auf den neuesten Stand.

GoogleNewsATSoso, die österreichischen Verlage wollen also von Google Geld sehen, dafür, dass Google auf ihre Seiten verlinkt und zahlreiche User auf deren ihre Seiten führt.
Anscheinend hat man nichts daraus gelernt, ich sage nur Spanien und Deutschland.
Spanien will das Leistungsschutzrecht wieder los werden, weil es sich negativ auf die Besucherzahlen auswirkt und in Deutschland bekommt Google “Gratislizenzen” von den Verlagen, damit die Seiten weiterhin in Google News aufgelistet werden.

Es ist erstaunlich, dass man in Österreich das Selbe einführen will, sogar noch strenger, als zB in Deutschland.

Die Verlage machen anscheinend “Verluste”, wenn Google die Besucher auf ihre Seiten verweist.
Natürlich ist das ein Blödsinn, denn die Verlage bekommen mehr Besucher, was wiederum bedeutet, dass mehr Werbeanzeigen geschalten werden und dadurch mehr Geld in die Kassen der Verlage fließen.

Wie man im Kurier lesen kann, wurde das Leistungsschutzrecht verschoben, da es jetzt noch von der EU-Komission überprüft werden muss. Der Kurier hat das Wort “Galgenfrist” richtigerweise auch unter Anführungszeichen gesetzt, denn Tatsache ist nun mal, dass Google seinen Dienst (leider) in Österreich einstellen wird, sollte es soweit kommen. Die Galgenfrist setzen sich die Verlage selbst, die werden hier Verluste machen.

Das Leistungsschutzrecht würde auch österreichische Start-Ups (zB: storyclash.com), oder internationale Firmen betreffen, die eine Niederlassung in Österreich haben.
Wenn diese Firmen keine Niederlassung in Österreich haben, sind sie vom Leistungsschutzrecht nicht betroffen.

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