Dirty Bomb: Server Browser statt QuickJoin

Ein kleiner Tipp, wenn man Dirty Bomb spielt

Anstatt QuickJoin zu verwenden, der einen mit irgendeinen Server verbindet, kann man auch den Serverbrowser verwenden, wo man gewisse Filtermöglichkeiten -und somit- Einfluss bei der Serverwahl hat.

 

Man kann die Filter zB so einstellen, dass nur Server angezeigt werden, die Spieler drauf haben, aber nicht voll sind. Zusätzlich kann man auch die Region einschränken, sodass man auf keinen Server mit einen all-zu-hohen Ping gerät. Zusätzlich möchte man vielleicht vermeiden, dass man einen Server joint, dessen Runde schon fast vorbei ist. Da ist es von Vorteil, wenn man “Lobby” als “Map” sucht, somit joint man Server in der Lobby.

Messe mit dieser Erweiterung, wie lange du auf einer Webseite verbringst

Wolltest du schon immer wissen, wie du deine Zeit im Internet verbringst?
Wieviele Minuten / Stunden du auf welcher Seite verbringst?

Es gibt da eine Chrome Extension namens Webtime Tracker, welche dir ermöglicht die Zeit zu messen.

Diese Erweiterung misst deine aktive Zeit auf der Webseite, sobald du das Fenster minimierst, oder sobald für X Sekunden keine Aktivität mit der Maus oder der Tastatur erbracht wird, wird die Zeit mitgestoppt.

Während du dich auf einer Seite befindest, wird dir die Anzahl von Sekunden/Minuten angezeigt, die du bereits heute dort verbracht hast.
Du kannst dir Statistiken von heute und insgesamt anzeigen lassen, sowie ein allgemeiner, täglicher Durchschnitt.

Du hast auch Optionen zur Verfügung, so kannst du zum Beispiel die Inaktivitätszeit anpassen, auch kannst du deine Daten exportieren.

Somit kann man nun mit empirischen Daten nachvollziehen, wieviel Zeit man auf unnützen Seiten verbringt.

Google Desktop Search auf Windows 10

Google Desktop Search Seitenleiste

Vor ungefähr 5-10 Jahren (2004), war die Desktopsuche auf Windows XP und Windows 2000 noch nicht so gut wie heute. Man konnte zwar nach Dateien suchen, jedoch wurde der Computer ausschließlich nach Dateinamen durchsucht und nicht auch nach den Inhalt.

Um dies zu ermöglichen waren Tools von Drittanbietern notwendig. Google hatte eine eigene Software erstellt und diese “Google Desktop Search” getauft.
Damit war es möglich, einfach im Browser die Suchwörter einzugeben und schon konnte der lokale Computer und auch das Netzwerk durchsucht werden.
Später gab es dann sogar noch eine Linux Version.

Wenn man wollte, so konnte man auch die Seitenleiste einblenden, die zusätzlich interessante Informationen, wie Wetter, News, oder zB RSS-Feeds anzeigte.
Im Jahr 2011 wurde die Google Desktop Suche jedoch eingestellt, da laut Google, immer mehr Leute die Cloud verwendeten und dort ihre Files durchsuchten (zB Google Drive).

Alternativen

Es gibt zwar Alternativen, wie zB Lookeen, oder Copernic, die beide durchaus gut sind,jedoch vermisse ich hier die Suchmöglichkeit im Browser.

Funktioniert Google Desktop Search noch auf Windows 10?

Sagen wir so: Jein

Die Desktopsuche und das indexieren von Dateien funktioniert noch (über Umwege die man einmal einrichten muss), aber die weiteren Features (zB die Seitenleisten, oder die Möglichkeit per Tastendruck den Computer zu durchsuchen, egal, ob man sich gerade im Browser befindet, oder nicht) funktionieren leider nicht mehr unter Windows 10.

Wem die reine Dateiensuche im Browser ausreicht, dem wird auch die eingeschränkte Google Desktop Suche (GDS) ausreichen.

Im Anhang an diesen Beitrag, befindet sich die Installationsdatei von GDS (auf Englisch und Deutsch).
Wenn man diese installiert hat, dann wird einem vermutlich gleich einmal die Seitenleiste auffallen, jedoch kann man mit der Seitenleiste nicht viel anfangen, da gewisse Optionen und weitere Features einfach nicht reagieren. Macht nichts, wir schalten es gleich ab.

Normalerweise konnte man früher die Desktop Suche entweder über die Tastenkombination “STRG+STRG” (zwei mal hintereinander drücken), oder über die URL desktop.google.com erreichen.
Beide Wege scheiden hier aus, aber wie erreichen wir nun unsere Desktop Suche?

Registry durchsuchen

NACHDEM Google Desktop Search installiert wurde (Download ganz unten), müssen wir etwas in der Windows-Registry suchen
Keine Sorge wir ändern hier nichts, sondern wir lesen nur etwas aus!

Wenn du in den Registry Editor gehst (in der Windows-eigenen Suchleiste “regedit” eingeben) und dort nach den Schlüssel “search_url” unter HKEY_CURRENT_USER\Software\Google\Google Desktop\API suchen:

 

Diesen Wert einfach nur kopieren und im Browser eingeben, das ist die URL über die die Google Desktop Suche erreichbar ist. Diese URL am Besten gleich mal in den Favoriten/Bookmarks abspeichern, damit du die GDS schneller erreichen kannst.

Grundeinstellungen

Wenn wir die Suchseite aufrufen, dann sollten wir uns als erstes die Einstellungen (“Desktop Preferences“) ansehen.

 

In den Einstellungen unter Desktop Search ist wohl mal das wichtigste, WAS denn überhaupt durchsucht werden soll.
Bei Search Types ist so ziemlich alles ausgewählt. Wobei hier nicht mehr alles funktioniert. Zum Beispiel bin ich mir bei “Email” nicht sicher, ob er hier auch die heutigen Versionen von E-Mail Clients wie zB “Thunderbird” und “Outlook” noch durchsucht. Da ich (und vermutlich viele andere auch) die E-Mails über den Browser lesen/schreiben, konnte ich dieses nicht ausführlich testen.

Der Zweite Teil den wir auf dieser Seite einrichten wollen sind die Search Locations. Hier kann man eigene Ordner und auch Netzwerklaufwerke hinzufügen, diese können nach der Indexierung dann durchsucht werden.

Anschließend speichern nicht vergessen.

Mit diesen Feature unter “Google Account Features” konnte man sein Google Konto integrieren, somit war die Gmail Suche auch in GDS möglich. Dieses Feature funktioniert inzwischen aber nicht mehr, da Google in der Zwischenzeit auch die Methode der Authentifizierung geändert hat.

Hier kommen wir zur Seitenleiste. Vermutlich sind diese hier aktiviert.
Die “Quick Search Box“, die mit Doppeltippen der STRG-Taste erreichbar ist, funktioniert ja sowieso nicht einwandfrei, deswegen kann man das Feature hier auch deaktivieren.
Den “Display Mode” kann man auch “None” einstellen, damit wird die Seitenleiste deaktiviert, da diese sowieso nur eingeschränkt funktioniert.

Speichern nicht vergessen.

Auch das wird keine Funktion mehr haben, da Google den Support dafür 2011 eingestellt hat.
ABER sollten sie doch noch Crash Reports erhalten, dann hab ich nichts dagegen wenn sie diese auch erhalten. Vielleicht beleben sie Google Desktop Search dann wieder, wenn es mehrere Leute machen.

Einstellungen im Browser

Gut, wir haben nun GDS soweit einmal eingerichtet. Im Moment wird bei der Suche vermutlich noch nicht viel gefunden werden. Keine Sorge, GDS indexiert die Dateien während der Computer gerade nicht verwendet wird (sprich: Während du gerade Kaffee holst, oder auf’s Klo gehst). Beim ersten Einrichten kann es außerdem eine Weil dauern, das ist normal. Den Aktuellen Status siehst du unter anderem, wenn du auf “Index Status” klickst. Nicht erschrecken, wenn da zB “15 Stunden” steht. Es dauert nämlich nicht so lange…

Wenn wir nun den Desktop durchsuchen wollen, brauchen wir einfach nur den Bookmark anklicken, den wir zuvor abgespeichert haben.
Geht es aber noch einfacher? – Ja

Was nun kommt wurde im Chrome Browser eingerichtet, dies sollte jedoch auch in Firefox und anderen Browsern möglich sein.

Im Chrome Browser geht ihr in die Einstellungen und anschließend auf Suchmaschinen Bearbeiten.
Klickt dort auf Hinzufügen.

Könnt ihr euch noch an die URL erinnern, die wir aus der Registry rauskopiert haben?
Diese brauchen wir nun wieder, ihr braucht dazu einfach nur GDS aufrufen und könnt von dort die URL einfach kopieren.
Vermutlich sieht die URL bei euch in etwa so aus:
http://127.0.0.1:4664/search&s=<XYZ>?q=

Natürlich habt ihr statt “<XYZ>” etwas eigenes dort stehen.

Ihr habt vorhin bei “Suchmaschinen Bearbeiten” auf “Hinzufügen” geklickt und seht nun dieses Fenster:

Füllt die Felder aus:

Suchmaschine: Einfach nur den Namen, kann irgendwas sein.
Suchkürzel: Den könnt ihr euch auch aussuchen, sollte jedoch kurz und merkbar sein (im Bild sieht man “desk” für “Desktop”.
URL: Hier fügt ihr nun die URL ein, die ihr zuvor kopiert habt: http://127.0.0.1:4664/search&s=<XYZ>?q= UND ihr hängt am Schluss noch ein “%s” (ohne Anführungszeichen) dazu.
Es sollte also so aussehen: http://127.0.0.1:4664/search&s=<XYZ>?q=%s

Speichern nicht vergessen.

Wenn ihr nun in der Adresszeile des Browsers “desk SUCHTEXT” eingebt dann durchsucht ihr GDS nach den eingegebenen Suchtext.

Es sieht nach viel Arbeit aus, ist aber in Wirklichkeit relativ schnell alles eingerichtet, wie man sieht.

Download “Google Desktop Suche (Deutsch)” GoogleDesktopSetup_DE.exe – 88-mal heruntergeladen – 2 MB

Download “Google Desktop Suche (Englisch)” googledesktopsetup.exe – 98-mal heruntergeladen – 2 MB

Update, 21.01.2018:

Zu den Downloads wurde nun auch die deutsche Version von Google Desktop Suche hinzugefügt.

“Eingeschränkten Modus” auf YouTube deaktivieren

YouTube hat vor wenigen Tagen den “Eingeschränkten Modus” verstärkt.
Der Modus war ursprünglich dafür da, dass Videos, die ab einen gewissen Alter freigegeben waren, hiermit nicht angezeigt werden.

YouTube arbeitet aber schon länger daran, um Videos mit “negativen Inhalt” auszublenden, und hat diese Methode nun auch in den “Eingeschränkten Modus” integriert.
Irgendwas scheint schief gelaufen zu sein, da sehr viele harmlose Videos ebenfalls davon betroffen sind.

So sind zum Beispiel alle Videos von PewDiePie betroffen, wer mit aktivierten eingeschränkten Modus auf sein Profil geht, der wird nur die Nachricht bekommen, dass dieser User/Kanal noch kein Video hochgeladen hat, was bei PewDiePie’s Kanal natürlich Schwachsinn ist.

https://twitter.com/pewdiepie/status/843204666594869248

Wenn man nun im “eingeschränkten Modus” so ein “negatives” Video aufruft, dann bekommt man folgendes Bild zu sehen:

Auf YouTube hat man auf jeder Seite die Möglichkeit den eingeschränkten Modus wieder zu deaktivieren.

Einfach auf “Eingeschränkter Modus” klicken, “Aus” auswählen und abschließend Speichern nicht vergessen.

Und schon kann man wieder alle Videos genießen.

schlecht lesbare Schriftarten blocken / Browser-Erweiterung

Ich möchte hier eine kleine, aber durchaus nützliche, Extension für den Chrome Browser vorstellen.

schwer lesbare SchriftartSchriftart mit der Extension: wieder lesbar!Mir ist aufgefallen, dass manche Webseiten spezielle Schriftarten verwenden, die eher unleserlich, oder einfach nur schwer zu lesen sind. Das ist natürlich ärgerlich unnd es ist anstrengend für die Augen.
Als ich im Internet nach einer Lösung dafür suchte, konnte ich oft lesen, dass der Chrome Browser anscheinend die Schrift nicht ordentlich rendert und dies ein bekannter Bug ist.

 

Font-Blocker

Die Extension für den Chrome Browser nennt sich schlicht “Font-Blocker” und erlaubt es mit einen einfach Rechtsklick auf die schwer lesbare Schrift zu klicken und diese Schriftart zu blockieren.
Wenn die betroffene Schriftart blockiert ist, wird stattdessen eine (lesbare) Standard Schriftart geladen.
Man kann auch eine Schriftart für alle Webseiten blockieren und die Einstellungen exportieren und importieren.

YouTube Abo’s und dessen seltsame Sortierung

Immer häufiger kommt es vor, dass die Leute mit der Art, wie YouTube neue Videos präsentiert, unzufrieden sind.

Dies ist auch verständlich, denn immerhin hat man Leute abonniert, die man sehen will, aber man sieht nicht deren neuesten Videos, sondern an oberster Stelle werden “Empfohlene Videos” eingeblendet.
Und seien wir uns ehrlich, diese sind nicht wirklich immer interessant. Hin- und wieder rutscht etwas interessantes hinein, aber dieses Video hast du vielleicht sowieso schon gesehen.

Es werden zwar auch die Abonnenten aufgelistet, aber es sind nicht die neuesten Videos, sondern Videos die schon mehrere Wochen, Monate, oder gar Jahre alt sind und die man größtenteils auch schon gesehen hat.

Eine simple Lösung

Anstatt einfach nur die Startseite von YouTube in den Favoriten abzuspeichern, wie wäre es, wenn man sich stattdessen gleich die Seite mit der Übersicht der Videos von seinen Abos anzeigt?
Wer YouTube als Startseite, oder als Favoriten abgespeichert hat, muss die Adresse einfach nur umändern, nämlich auf: https://www.youtube.com/feed/subscriptions

Wenn man nun diese Adresse verwendet, dann wird einem eine Liste an Videos von seinen Abos angezeigt, nach Datum sortiert, die neusten Videos befinden sich oben.

Steam Summer Sale beginnt demnächst

SteamSalesSummer2016In etwas mehr als einer Stunde geht der Steam Summer Sale los.
Um eine bessere Übersicht über all die Angebote zu bewahren, ist vielleicht diese Seite hilfreich.

SteamDB.info zeigt dir alle Sales in Echtzeit an und du hast auch die Möglichkeit Die Liste zu filtern.
So kannst du zB sämtliche Spiele, die du bereits besitzt ausblenden, oder du kannst dir nur Spiele auf deiner Wunschliste anzeigen lassen.
Du kannst aber auch Betriebssystem und Tags filtern, oder dir eine Liste mit Angeboten anzeigen lassen, die zB mindestens 90% Rabatt geben.

PS: Während einem Steam Sale, kann natürlich auch die Seite (von den selben Machern) SteamStat sehr nützlich sein. Denn es könnte während dieser Zeit öfters zu Ausfällen -wie diesen hier- kommen:

SteamStoreDown

Pacman in Google Maps weiterhin verfügbar (Update)

Normale Google Maps Karten AnsichtAm 1. April 2015 hat Google Pacman zu Google Maps hinzugefügt.
Wenn man Google Maps öffnet, hat man links unten die Möglichkeit, das Spiel zu starten.

Dabei werden die Straßen in der aktuellen Ansicht in Pacman “Straßen” umgewandelt.
Normalerweise würde dies nur am 1. April funktionieren, jedoch ist bereits der 6. April und die Funktion ist weiterhin vorhanden.

PacMan AnsichtIch rechne damit, dass der Button links unten nicht mehr lange bleiben wird und habe mich auf die Suche nach den “Trigger” gemacht, der Pacman startet und es ist /data=!1e3, welche man einfach hinter der Adresse anhängen muss.

Ein Beispiel:

Wenn man sich auf Google Maps bewegt, sieht man normalerweise in URL die Koordinaten von der aktuellen Ansicht, wie zB hier:
https://www.google.at/maps/@48.2362207,16.3439342,16z?hl=de

Das “?hl=de” nimmt man einfach weg und hängt stattdessen /data=!1e3 an. Die obige Adresse lautet nun also:
https://www.google.at/maps/@48.2362207,16.3439342,16z/data=!1e3

Und schon wird Pacman geladen.
Wie lange dieser Trick funktionieren wird ist unklar, wäre möglich, dass sie diese Funktion im Hintergrund belassen, auch wenn der Button nicht mehr angezeigt wird, kann aber auch sein, dass sie die Funktion komplett ausschalten.

Update, 10. April:

Das ging aber schnell,
Inzwischen hat Google Pacman komplett entfernt, auch der oben beschriebene Trick funktioniert inzwischen nicht mehr.

Skyrim: Savefiles in Skyrim

Skyrim_OhNoCTDSaveFileIn Skyrim kommen häufig CTD’s vor. Meistens liegt dies daran, dass sich verschiedene Mods miteinander nicht vertragen. Allerdings ist auch häufig der Speicherstand bzw. das Savefile daran Schuld, bzw. die Art, wie gespeichert wird.

Es gibt aber einen Tipp, wie man ein “sauberes” Savefile erstellen kann.

 

Empfohlene Speichermethode:
In der Skyrim Community spricht man immer davon, dass man Autospeichern-Funktion vom Spiel deaktivieren soll, sowie auch das Speichern über das Menü vermeiden soll, da sich hier immer wieder Fehler in das Savefile einschleichen.

Stattdessen sollte man den Konsolenbefehl “savegame” verwenden. – Wie geht das?

Man öffnet einfach die Entwicklerkonsole mit der ^-Taste (neben der 1)
Und gibt savegame “NameDerDatei” ein. Als Beispiel:
savegame “in Helgen”
Dadurch wird der aktuelle Spielstand als “in Helgen” gespeichert.
Es sollte auch ohne Anführungszeichen funktionieren, jedoch darf man dann keine Leerzeichen verwenden. Empfohlen wird es daher mit Anführungszeichen und ohne Leerzeichen.

Jeder der Fotos mag, sollte Google Plus verwenden

Was mich eigentlich schon immer in Rage brachte sind Behauptungen, die nicht korrekt sind, oder Meinungen, die aufgrund von Falschinformationen “gebildet” wurden und danach auch genau so weitergegeben wurden, obwohl sie grundlegend falsch sind.
Es geht hier um Google Plus und die falsche Einstellung die viele Leute außerhalb des Social Networks haben. Ich dachte mir vor kurzem: “Hey, vielleicht wäre es besser, ihnen Google Plus näher zu erläutern, anstatt sie zu beschimpfen”.

Hm, es wäre zumindest mal einen Versuch wert…

Eines Vorweg: Ich bin/war auch Facebook User und für einige Jahre aktiv, jedoch hat mich das Konzept eines Social Networkes nach ein paar Jahren Nutzung von Facebook nicht mehr sonderlich interessiert, weswegen ich Facebook dann quasi nur noch liegen gelassen habe.
Kurze Zeit später erschien dann Google Plus.
Google Plus verwende ich seit dem Release täglich, auch heute verwende ich es noch immer täglich, da deren Konzept meinen Bedürfnissen entspricht.

Ihr dürft mich nicht falsch verstehen, ich bin nicht gegen Facebook, aber Facebook kann mir inhaltlich einfach nichts bieten was mich interessieren würde. Die User dort teilen Inhalte und Zeugs, die mich überhaupt nicht interessieren. Es hängt eben davon ab, welche Informationen man erhalten will bzw. welche Informationen man teilen will und vor allem wer ist das “Zielpublikum”?
Jemand der Inhalte anbietet, sollte jedoch auf allen Social Networks aktiv sein, sind jedoch meistens nur auf FB und Twitter aktiv, obwohl sie auch auf Google Plus ihr Publikum finden würden.

Nach wie vor, denken viele Außenstehende User an “Facebook”, wenn sie Google Plus hören und denken sich anschließend “Wozu brauchen wir das, wir haben ja bereits ein Facebook, wozu brauchen wir noch eines?”. – Wenn man diesen oder ähnliche Gedanken hat, dann denkt man bereits falsch, denn man versucht hier Google Plus mit Facebook zu vergleichen. Wenn man jedoch Google Plus genauer kennen würde und mal alle Vorurteile ignorieren würde (was ein normaler Mensch sowieso machen sollte, denn Vorurteile sind einfach nur Falschinformationen), dann würde man schnell feststellen, wie Google Plus funktioniert.

Unterschiede; Google Plus, Facebook, Twitter:
Es ist enorm wichtig, dass man die Unterschiede zwischen den genannten Social Networks versteht.
Oft werden diese drei SNs (Social Networks) miteinander verglichen, jedoch entspricht dies eher einen Äpfel-Birnen Vergleich, da alle drei Dienste komplett unterschiedlich funktionieren.

Die EINZIGE Gemeinsamkeit -die alle drei Dienste haben- sind, dass man damit kommunizieren kann, sie funktionieren jedoch alle verschieden.

 

  • Twitter: Auf Twitter kann man nur kurze Texte in die weite Welt schicken, das Publikum ist eigentlich jeder, der das ließt.
    Twitter ist wie ein Chat, wenn man mit jemanden Plaudern will. Man kann maximal auf einen Content verlinken. Der Text ist max. 140 Zeichen, also kürzer als eine SMS. – Twitter ist aber vermutlich der schnellste und einfachste Weg, so viele Leute wie möglich mit Kurznachrichten zu erreichen.
  • Facebook: Auf Facebook kann man mit bereits bekannten Personen in Kontakt treten, so kann man dort auf einfache weise mit alten Arbeitskollegen, Schulfreunden, oder wem auch immer (wieder) in Kontakt treten, obwohl man schon lange nichts mehr mit ihnen zu tun gehabt hat.
    Facebook basiert darauf, dass du Leute bereits kennst. – Du musst also Leute kennen, damit dies funktioniert.
  • Google Plus: Bei Google Plus ist es nicht notwendig Leute zu kennen. Das Ziel von Google Plus ist es neue Leute kennen zu lernen, die sich für die gleichen Themen interessieren wie du. Das “Kreis System” ist ein enormer Fortschritt, um Personen in eine bestimmte Kategorie einzuteilen (“Familie”, “Bekannte Freunde”, “Arbeitskollegen”, “Eishockeyfanatiker”, etc.). Somit kann man bei bestimmten Themen eine Nachricht an bestimmte Kreise schicken (anstatt an alle, die sich vermutlich garnicht dafür interessieren).
    Man muss eben offen sein für Neues bzw. muss man für neue Bekanntschaften offen sein, damit dies auch funktioniert.

Wie man sieht, ist die Funktionsweise der genannten drei SNs komplett unterschiedlich.
Alle haben sie das selbe Zeil, nämlich dass man sein “Publikum” erreicht. Sie gehen jedoch verschiedene Wege und auf allen SNs befindet sich eine Zielgruppe, die man ansprechen will wenn man zB ein Künstler ist, oder generell irgendeinen Content anbieten will.

Fehler die von Contentanbietern, oder Usern gemacht werden:
Ich habe in den vergangenen ~2 Jahren folgende Erfahrungen gemacht:

Falscher Vergleich: Der häufigste Fehler, der begangen wird ist, dass man G+ mit Facebook vergleicht. Vergesst Facebook, wir reden hier von Google Plus. Es funktioniert anders, ihr müsst hier umdenken lernen.

Inaktivität: Viele wundern sich, warum sie nicht eingekreist (“gefollowed”) werden. Der Grund liegt einfach darin, dass du nicht aktiv bist.
Um von anderen Leuten eingekreist zu werden, musst du selbst aktiv sein. Schreibe Kommentare auf Beiträge die dich interessieren, setze “+1” wenn dir Beiträge zusagen. Schreibe deine eigenen Posts, die andere Leute interessieren könnten. Sei einfach Aktiv und sei Kreativ!

Links, aber keine Inhalte: Wenn man sich unbeliebt machen will, dann postet man einfach Links auf andere Seiten, ohne irgendeinen Beitrag dazuzugeben. – Viele machen den Fehler, dass sie keinen Beitrag dazuschreiben, wenn sie einen Link posten. Dies funktioniert zwar auf Facebook wunderbar, aber wie gesagt, das ist nicht Facebook. Leute auf Google Plus wollen mehr Details wissen. Was befindet sich auf der verlinkten Seite (Worum geht es da?) und was ist deine Meinung dazu bzw. warum teilst du diesen Link mit deinen Kreisen? Was gibt es denn besonderes auf der verlinkten Seite, weswegen sollte ich da drauf klicken?

Unvsollständiges / Veraltetes Profil: Es mag vielleicht “unwichtig” klingen, aber Seiten/Profile, die unvsollständig sind, bzw. keine Profilbilder, oder weitere Informationen haben, werden gerne als “Inaktiv” gesehen. – Achtet daher darauf, dass eure Seiten/Profile immer wieder aktualisiert werden, falls notwendig.

Funktionen von Google Plus:

Ich gehe hier nun die einzelnen Menüpunkte durch, sodass du dir ein besseres Bild davon machen kannst.
Du hast links oben das Hauptmenü, welches du aufklappen kannst, wenn du mit der Maus darüber fährst.

Das ist das Menü in Google Plus

 

Übersicht: Die Übersicht ist quasi dein Hauptstream. Sämtliche Kreise werden hier angezeigt.Im oberen Bereich dieser Seite hast du auch die Möglichkeit einen einzelnen Kreis auszuwählen, somit werden dann nur Inhalte aus dem ausgewählten Bereich angezeigt (zB: Wenn du nur Beiträge deiner Familie sehen willst, wählst du “Familie” aus, oder wie auch immer du den jeweiligen Kreis benannt hast).

In der Übersicht hast du auch die Möglichkeit einen Beitrag zu schreiben.
Entweder du kannst ihn öffentlich posten, oder du teilst ihn mit deinen Kreisen, bzw. mit einzelnen Personen.
Wenn du dir das Bild ansiehst, dann wird der Beitrag mit den Mitgliedern des Kreises “Familie” geteilt. Außerdem habe ich manuell noch CircleCount und Google+ als Seiten hinzugefügt. – Also meine Familie, die Inhaber der Seite CircleCount und die Inhaber von der Seite Google Plus könnten den Beitrag sehen.
Je nachdem, wer den Beitrag sehen soll. Wenn du willst, dass alle deinen Beitrag sehen sollen, wählst du einfach “Öffentlich” aus.

Profil: Wie man sich bereits denken kann, geht es hier um dich.
Hier kannst du Informationen über dich bekannt geben, du kannst dir natürlich aussuchen wer welche Informationen sehen darf. Hier hast du die Möglichkeit ein eigenes Profilbild zu verwenden, sowie ein eigenes Hintergrundbild für deine Profilseite (damit sieht dein Profil dann Einzigartig aus!). – Hier gibt es nicht besonderlich viel zu erzählen, ich denke, es erklärt sich von selbst.

Personen: Hier kann man seine Kreise und die Personen verwalten denen man folgt.
Neben den Standardkreisen “Familie” und “Freunde”, kann man noch weitere Kreise einrichten, zB für dein Hobby. In den “Hobby” Kreis schiebst du dann einfach alle Personen, die sich für das selbe Hobby interessieren wie du. Wenn du also nur mit dieser Gruppe reden willst, dann wählst du beim Posten eines Beitrages einfach diesen Kreis aus. Somit lesen das dann nur die jeweiligen Personen, anstatt dass du alle mit deinem Hobby nervst 😉

Fotos: Das ist jetzt ein besonderer Teil. Warum? Weil er Besonders ist. – Man kann zwar auf vielen Seiten kostenlos seine Fotos hochladen, aber man hat nicht besonders viel davon.
Auf Google Plus hingegen, gibt es diverse Features, von Auto-Awesome, bis hin zu hochauflösenden Fotos.

Einige Pluspunkte, die ich bei den Fotos auf Google+ auflisten will, sind folgende:

  • Auto Awesome: Wenn man Bilder auf Google Plus hochlädt, werden diese automatisch verbessert.
    Keine Sorge, man kann jederzeit das Original wieder herstellen, aber nachdem man das Ergebnis von Auto Awesome gesehen hat, will man das Original nicht mehr sehen. Generelle Objekte (zB Wolken) sehen weitaus realistischer aus als zuvor.
    Mehrere Fotos (vom gleichen Motiv) hintereinander aufgenommen, werden zu einen animierten GIF, Fotos, die nebeneinander aufgenommen wurden, werden zum Panorama, wenn du eine Sehenswürdigkeit mehrmals fotografierst und ständig irgendwelche Leute im wegstehen, “radiert” Google die Leute weg (indem die anderen Fotos mit den selben Motiv abgeglichen werden), etc. (da gibt es soviel…)
  • Originale Auflösung: Ich war noch nie richtig von Instagram begeistert und habe den Hype nicht verstanden.
    Man kann die Fotos mit Filter versehen und diese optisch gut darstellen. Das ist ja eigentlich nichts schlechtes, jedoch haben die Bilder eine geringe Auflösung (640*640 px). Jede Handykamera hat eine höhere Auflösung.
    Auf Google Plus ist die Auflösung unlimitiert, egal wie groß deine Bilder sind, du kannst sie auf Google Plus in originaler Größe ansehen. – Du hast 15 GB kostenlos zur Verfügung (und dies steigt jählich kostenlos an), für Bilder die, die Größe von 2048*2048px nicht überschreiten, bleiben generell kostenlos, sprich diese werden nicht mitgezählt.
  • Bildbearbeitung: Neben den Auto Awesome Feature, welches die Bilder bereits aufpeppt, gibt es noch eine Menge anderer Bearbeitungsmöglichkeiten, Filter, Kontrast, Helligkeit, Größe, etc. kann man auch Bearbeiten.
  • “Die wahre Fotocommunity”: Im Gegensatz zu Instagram, ist Google Plus eine echte Fotocommunity, oder zumindest so wie ich es mir vorstellen würde. Bilder in Originalgröße und Bearbeitungstools.

Angesagte Beiträge: In diesem Menü findest du Posts die derzeit -wie der Name schon sagt- angesagt sind. Also beliebte Beiträge. Wenn du ein “Anfänger” bist und du Kontakte suchst, dann kannst du hier einwenig aktiv sein, indem du Beiträge/Kommentare “pluseinst”, oder die Beiträge kommentierst. Kommentiere aber bitte nur Beiträge, die dich auch interessieren! Niemand mag sinnlose Kommentare (zB “lol”, “cool”, “super”)

Communities: Communities sind so ähnlich wie Foren. Ein Betreiber einer Community kann verschiedene Kategorien anlegen und User können darin Beiträge posten. Ob jeder darauf Zugriff hat, hängt davon ab, ob Communities Privat oder Öffentlich eingestellt sind.

Veranstaltungen: Wie man bereits erraten kann, lassen sich hier Veranstaltungen erstellen. – Diese kannst du öffentlich machen, oder auch nur mit bestimmten Benutzerkreisen. Weiters kannst du aus der Veranstaltung auch einen Hangout On Air machen (was ein “HoA” ist, dazu kommen wir etwas später).

Seiten: Google Plus hat natürlich auch Seiten, Firmen oder Organisationen, oder eigentlich Jeder kann eigene Seiten erstellen (zB FreeClanOrgies). – Dazu muss ich vermutlich nicht genauer eingehen. Man kann “im Namen der Firma/Organisation/Jedermann” Beiträge posten.

Hangouts: Hangouts ist die Möglichkeit mit anderen Usern zu plaudern. Entweder über Textnachrichten, oder über Video. – Der Videochat in den Hangouts ist ein technologischer Fortschritt, bietet zahlreiche Tools und mutet automatisch Leute, die während eines Gruppen-Video-Hangouts in die Tastatur hämmern. 😉

Hangouts ON AIR: Hangouts on Air (HoA) ist ein Live-Video Chat. Der Veranstalter kann bis zu 9 weitere Gäste einladen (oder auch alleine, mit sich selbst reden) und über Themen diskutieren, oder plaudern. Ein HoA wird live auf Google Plus und YouTube übertragen und kann später auf YouTube angesehen werden, falls man es verpasst hat.
HoA bietet einige Moderationstools an, so können Fragen live beantwortet werden, die User vor dem Event, oder währenddessen gestellt haben. Diese Fragen können eingeblendet werden.

Third-Layer (zB Einbledung des Namen, etc.) und andere Grafiken (Logos) können ebenfalls eingeblendet werden.
Hangout On Air kann für eine Live-Sendung verwendet werden, und es wäre nicht einmal schwer es zu bedienen.

Wenn du jetzt wirklich soweit gelesen hast, dann Gratulation, anscheinend hast du Interesse an Google Plus, denn wenn nicht, hättest du wohl kaum so weit gelesen. 😉
Und? Glaubst du noch immer Google Plus ist nur ein “zweites Facebook”?